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Mein Weg Unternehmen stellen sich vor
Schaumburg Landkreis Themen Mein Weg Unternehmen stellen sich vor
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00:29 20.07.2015
Auch das Mindener Unternehmen Wago stellt sich den jungen Besuchern vor.  Quelle: tol
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Landkreis

Unternehmen, Universitäten, Kammern und öffentliche Einrichtungen konnten sich 50 Ständen vorstellen, und die jungen Leute sich über ihre Zukunftsmöglichkeiten informieren.
Weil die Gesellschaft, vor allem auf dem Land, immer älter wird, hat der Landkreis Schaumburg ein besonderes Interesse daran, junge Menschen in der Region zu halten oder ihnen Zukunftsperspektiven für die Zeit nach ihrem Studium aufzuzeigen. „Viele junge Leute wissen gar nicht, was es in der Region für Möglichkeiten gibt und dass wir in Schaumburg richtige Global Player haben“, sagt Landrat Jörg Farr im Gespräch mit dieser Zeitung.
Auch um solche Wissenslücken zu schließen, sei der Berufs- und Studieninformationstag ins Leben gerufen worden. Und Undine Rosenwald-Metz, Direktorin der Volkshochschule Schaumburg, ergänzt: „Wir wollen ja auch, dass die jungen Leute nach ihrer Ausbildung wieder zurück nach Schaumburg kommen.“
Leilan Chro (19) aus Rinteln hat genau das vor. Im Rahmen der Sommeruni hat sie gerade die Polizeiakademie in Nienburg besucht. Jetzt steht für sie fest, dass sie sich dort bewerben möchte. Wenn sie angenommen wird, bedeutet das zwar einen Wohnortwechsel. „Aber nach der Ausbildung möchte ich wieder in Rinteln wohnen“, sagt sie.
Wiktor Lesniewski (19) aus Rinteln hat andere Pläne. Er möchte studieren, weiß allerdings noch nicht, was. Deshalb will er sich beim Berufs- und Studieninformationstag, auf den er über die Sommeruni aufmerksam wurde, über Studienmöglichkeiten informieren. Zurück nach Rinteln möchte er nach seinem Studium nicht unbedingt. „Mich zieht es in die Großstadt“, sagt er – mit einer Einschränkung: „Wenn ich hier einen guten Job finde, dann würde ich auch wieder zurück nach Rinteln gehen.“
Der Rintelner Getränkehersteller Wesergold nimmt rufs- und Studieninformationstag teil, um schon fürs nächste Jahr um Auszubildende zu werben, sagt Mitarbeiterin Kirsten Busch. Schwierig gestalte es sich, Interessierte für Ausbildungsberufe zu gewinnen, die kaum bekannt sind, wie etwa Fachkraft für Fruchtsafttechnik. „Aber auch deshalb sind wir hier“, so Busch.
Das Elektronikunternehmen Phoenix Contact mit Sitzen in Blomberg und Bad Pyrmont trifft im Gymnasium Ernestinum an diesem Tag genau auf seine Zielgruppe: „Wir wollen vor allem Abiturienten erreichen“, sagt Mitarbeiterin Christine Pott. Insbesondere für kaufmännische Berufe wolle das Unternehmen Auszubildende gewinnen, aber auch für das Duale Studium, so Pott. pk

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