Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -8 ° wolkig

Navigation:
Die Stadt und der Knast

Thema des Tages: Maßregelvollzugszentrum Die Stadt und der Knast

Wie geht eine Stadt damit um, dass sich in ihrer Mitte ein Maßregelvollzugszentrum befindet? Eine Einrichtung also, in der alkoholkranke Straftäter therapiert werden. In der diese auch einen Teil ihrer Strafe verbüßen. Eine Geschichte von Toleranz und Aufeinanderzugehen.

Voriger Artikel
Die Kraft des Feuers
Nächster Artikel
Mystische Orte

Patrick Pfeil vor dem Maßregelvollzugszentrum in den historischen Kuranlagen in Bad Rehburg.

Quelle: ade

Bad Rehburg. Seinen wirklichen Namen will Fabian Schaar in diesem Zusammenhang nicht öffentlich machen. „Um meine Familie zu schützen“, sagt er. Verständlich. Wer möchte schon, dass Freunde und Bekannte der eigenen Kinder erfahren, dass ihr Vater alkoholkrank ist. Und noch dazu ein verurteilter Straftäter. Der dabei ist, drei Jahre und einige Monate abzusitzen. Weil dieser Vater unter dem Einfluss von Alkohol aggressiv geworden ist. Auf eine Zufallsbekanntschaft eingeschlagen hat.

So oder so ähnlich sieht die Vorgeschichte aus, die Fabian Schaar nach Bad Rehburg gebracht hat. Das Angebot des Richters, eine Therapie zu machen, statt in den Knast zu gehen, hat er wie einen rettenden Strohhalm ergriffen. Damals, sagt er, habe er überhaupt nicht gewusst, was Maßregelvollzug bedeute. Nur das Wort „Therapie“ habe er gehört. Ja, das könnte es sein. So könnte er vom Alkohol wegkommen. Damit so etwas nicht noch einmal passiert. Und damit er sich vor sich selbst und vor seinen Kindern nicht mehr schämen muss, wenn er wieder ansprechbar ist und bemerkt, was er im Suff angestellt hat.

Maßregelvollzug, dieser Begriff, der im Strafgesetzbuch unter den Paragraphen 63 und 64 steht, ist das tägliche Brot der 130 Mitarbeiter der Klinik in Bad Rehburg. Einerseits sind diejenigen, die sie betreuen, krank. Deshalb werden sie auch als Patienten bezeichnet. Auf Alkoholkranke ist die Klinik spezialisiert, auf solche, bei denen Alkohol zur Sucht geworden ist. Andererseits sind alle diese Patienten aber eben auch mit dem Gesetz in Konflikt getreten und dazu verurteilt worden, für ihre Taten eine Strafe abzusitzen.

Dass solche Strafen nicht verhängt werden, weil jemand eine Packung Kaugummi an der Supermarktkasse eingesteckt hat, ist klar. Wer nach Bad Rehburg kommt, hat durchaus etwas auf dem Kerbholz. Die Liste dessen, was die Männer dort verbrochen haben, reicht von Steuerhinterziehung über Einbruch und Raub bis zu Körperverletzung, Totschlag und Mord. Dass diese Männer nicht in einer Justizvollzugsanstalt hinter Schloss und Riegel kommen, hängt wiederum damit zusammen, dass ihre Taten in Zusammenhang mit ihrer Alkoholkrankheit stehen. Lautet ihre Prognose, dass sie keine Straftaten mehr begehen, wenn sie ihre Sucht in den Griff bekommen und die Therapie Erfolg verspricht, wird die Maßregel angeordnet.

Für Fabian Schaar stand außer Frage, wie seine Wahl ausfallen sollte. In die Vollzugsanstalt wollte er nicht. Dann lieber diese Klinik, in der er eine Therapie bekommen sollte. Auch wenn er überhaupt nicht wusste, was dort auf ihn zukommen sollte. Sein erster Eindruck habe ihm dann doch einen Schock versetzt, sagt er. Der lange kahle Flur auf der Station 1, der Aufnahmestation, die Zimmer mit den Gittern vor den Fenstern. Überhaupt das Fehlen jeglicher Privatsphäre, weil er sich das Zimmer mit zwei anderen Männern teilen musste. Zeit für sich und um über die Erlebnisse des Tages nachzudenken, sagt er, die habe er sich am Anfang gewünscht. Schließlich waren seine Tage nicht nur mit Arbeit in der Tischlerei ausgefüllt, sondern auch mit Gesprächen in Gruppen und mit Einzeltherapie.

Reden über sich, über sein Innerstes, über das eigene Leben, den Alkohol, die Straftat, die Hintergründe und immer wieder der Blick ins eigene Innerste gehören dazu. Da hätte er gerne die Mußestunden für sich allein gehabt, um darüber nachzudenken. Vielleicht, sinniert er, sei es so aber auch gut und gewollt gewesen. Schließlich gehe es darum, vom Alkohol los zu kommen. Und das habe etwas damit zu tun, auch in Stresssituationen nicht zur Flasche zu greifen. Und Stress sei das gewesen. So mancher andere Patient habe ihm gesagt, dass der „richtige“ Knast nicht so schlimm sei, wie dieses hier. Diese intensive, schonungslose Auseinandersetzung mit der eigenen Person.

Über die Station 1 mit den Gittern vor den Fenstern und den ordentlich gesicherten Türen ist Fabian Schaar mittlerweile hinaus gekommen. Je nachdem, wie die Therapie verläuft, gibt es Lockerungen. Der Aufenthalt in dem ebenfalls gesicherten Innenhof ist eine davon. Die Erlaubnis, gemeinsam mit Mitarbeitern im Park der Klinik unterwegs zu sein, eine weitere. Manche Patienten dürfen sich in Bad Rehburg, andere auch in der gesamten Stadt Rehburg-Loccum frei bewegen.

An dieser Stelle beginnen die Beziehungen zwischen dieser anderen Art von „Knast“ und der Stadt, in der die Klinik liegt, und an dieser Stelle ist auch Fabian Schaar mehr als erstaunt. Dieser „tiefsten Provinz“ – er wehrt den Ausdruck, den er soeben benutzt hat, sofort wieder ab – hat er nicht zugetraut, dass sie tolerant sein könne. Aber genau das sei sie.
Am eigenen Leib erfahren hat er das, als eine Mitarbeiterin der Klinik auf ihn zukam. Für die Offenen Bücherschränke der Stadt würde noch jemand gesucht, der sie betreuen wolle. Ob er dazu Lust habe? Das war zu einer Zeit, als er noch festsaß auf Station 1. Solche Bücherschränke kannte er aus Großstädten. Da mochte das funktionieren. Aber hier? Und mit einem wie ihm, der sie betreut?
Die Schränke standen tatsächlich noch nicht lange in der Stadt, als die Anfrage in der Klinik landete. Eine Gruppe von Ehrenamtlichen, die die Patenschaften übernahm, die Schränke aufräumte und sich auch nicht scheute, zum Putzlappen zu greifen, war schnell gefunden. Für den Schrank, der wenige Schritte vom Maßregelvollzugszentrum in der historischen Kuranlage „Romantik Bad Rehburg“ steht, suchte die Gruppe allerdings noch einen Paten. Und stellte fest, dass viele der Patienten oft und gerne diesen Schrank nutzen. Weshalb also nicht dort nachfragen?

Der damalige Klinikchef Dr. Michael von der Haar hatte ein offenes Ohr für die Bitte. Und so kam Fabian Schaar ins Spiel. Seitdem wird er eingeladen, wenn sich die Bücherschrankpaten treffen. Oft steht er am Schrank, sortiert, stellt hinein, was Klinikmitarbeiter als Spenden mitgebracht haben, und putzt Scheiben und Regalböden. Vorbehalte in der Gruppe der Paten hat er nicht zu spüren bekommen. Tolerant sind sie auf ihn zugegangen.

Dass Stadt und Klinik so offen miteinander umgehen, ist beileibe nicht immer so gewesen. Welche Stadt möchte schon in ihrer Mitte eine Art von Knast haben? Und Straftäter, die mitten unter den unbescholtenen Bürgern sein dürfen. Der Ruf, den sich der Ort erworben hat, als in Bad Rehburg nicht nur der Maßregelvollzug war, sondern auch andere Alkoholkranke zur Entgiftung und zu Therapien kamen, trug nicht eben zur Gelassenheit der Einwohner bei. Mancher von ihnen musste es sich gefallen lassen, dass er automatisch als „Säufer“ deklariert wurde, wenn er außerhalb der Stadt sagte, wo er wohnt. Bad Rehburg – das war ein Synonym für Alkoholiker.

Im Lauf der Jahre hat sich etwas an diesem Bild geändert. Immer mehr haben Bad Rehburger und auch Rehburg-Loccumer gelernt, die Klinik als die ihre zu betrachten. Und waren keineswegs erbaut davon, als ein großer Teil der Nutzungen zu Beginn dieses Jahrtausends aus dem Ort abgezogen und nach Wunstorf verlegt wurde. Die Konsequenzen dieser Entscheidung des Landes Niedersachsen haben sie heutzutage täglich vor Augen, wenn sie die denkmalgeschützten Gebäude mitten im Ortskern sehen, die nun leer stehen. So manchen Klimmzug hat die Stadtverwaltung schon gemacht, um für die verfallenden Gebäude neue Nutzer zu finden. Und auch wenn es mittlerweile Teilerfolge gibt – in einem der Gebäude ist ein Hotel entstanden – sind einige Sorgenkinder doch immer noch allzu präsent.

Was mit der Verlagerung der Nutzung außerdem einherging, war der Verlust von Arbeitsplätzen. Rund 190 Mitarbeiter hatte die Klinik in den neunziger Jahren. Mittlerweile sind es noch 130. Die möchten die Rehburg-Loccumer gerne dort halten und sind mittlerweile der Klinik samt Patienten gegenüber sehr aufgeschlossen. Geholfen hat dabei, dass diese Aufgeschlossenheit keinesfalls einseitig ist, auch aus dem Maßregelvollzugszentrum kamen Signale für ein freundliches Miteinander.

Im Gegensatz zu anderen Maßregelvollzugszentren in Deutschland hat die Klinik noch nie einen Zaun um sich errichtet. Gitterstäbe gab es stets nur in der Aufnahmestation. Alle übrigen Stationen und auch der zugehörige Park haben sich immer weite Züge ihrer ursprünglichen Nutzung erhalten – aus jener Zeit, als Bad Rehburg Luftkurort war und ein Kurarzt die Gebäude zur Erholung von „Lungensüchtigen“ errichten ließ.

So steht in dem Park heute noch die Liegehalle, in der die Kranken seinerzeit lagen und die „gute Bad Rehburger Luft“ tief einatmeten. Drumherum sind gewundene Wege, blühende Beete, weite Rasenflächen, eine Boulebahn und auch ein Minigolfplatz. Für Letzteren gilt seit vielen Jahren schon die Einladung der Klinik, dass jeder, der Lust verspürt, sich am Empfang kostenlos Schläger und Bälle abholen kann. Wohlgemerkt: nicht nur Patienten und Mitarbeiter, sondern jeder Vorbeikommende. Der öffentliche Charakter des Parks soll dadurch unterstrichen werden.
Um diese Einladung publik zu machen, beteiligt sich die Klinik regelmäßig an der Aktion „Offene Gärten rund um die Rehburger Berge“. Laden dort üblicherweise private Gartenliebhaber Interessierte ein, ihre Gärten zu besichtigen, so ist das Maßregelvollzugszentrum die einzige öffentliche Institution, die mitmacht. Mancher Neugierige, der sich zu anderen Zeiten nicht auf das Gelände traut, nimmt diesen Tag gerne in Anspruch – und ist erstaunt, wie schön es dort ist.

In 2015 hat es zum „Tag des offenen Parks“ sogar ein Konzert gegeben, das Patienten gestalteten. Einer dieser Patienten ist Paddy Pfeil – Gitarrist, Sänger, Songwriter, Punk, lange obdachlos und nun seit mehr als einem Jahr im Maßregelvollzug. Auf der Suche nach einem Musiker für eine szenische Lesung zur Euthanasie in der NS-Zeit von Jugendlichen wurde der Arbeitskreis Stolpersteine Rehburg-Loccum auf ihn aufmerksam. Als der Arbeitskreis ihn bat, einen Punk-Song bei der Lesung zu covern, lehnte er das rundweg ab. Er schrieb lieber einen eigenen Song, mischte seine Lebensgeschichte mit der Geschichte der Euthanasie und trat gemeinsam mit den Jugendlichen mehrfach auf.

Weshalb er sich engagiert hat? „Damals hätten sie solche wie uns auch in die Gaskammer geschickt“, sagt er. Zu den Preisträgern des Elisabeth-Weinberg-Preises – ausgelobt für Jugendliche, die sich mit Zivilcourage für ein tolerantes Miteinander einsetzen – gehörten die Jugendlichen schließlich. Inklusive des Punk aus dem Maßregelvollzug. Dem die Zusammenarbeit und das, was sie gemeinsam bewirkten, so viel Spaß gemacht hat, dass er darüber nachdenkt, auch dann, wenn er raus ist, ehrenamtlich in dieser Richtung weiterzumachen. Bevor es soweit ist, wollen er und der Arbeitskreis Stolpersteine aber noch ein gemeinsames Projekt durchführen.

Doch zurück zum Park des Maßregelvollzugszentrums. Um die Hemmschwelle zu senken, diese vorzeigbare Gartenanlage zu besuchen, hat die Stadt vor vier Jahren damit begonnen, Gästeführungen nicht nur durch die historische Kuranlage zu organisieren, sondern gezielt durch den Park zu führen. Wenn die Gästeführer vor der Liegehalle stehen und von der wechselvollen Geschichte der Gebäude sprechen, kommen sie schließlich auch zu dem, was heutzutage hinter den Mauern gemacht wird. Auch das dürfte, ähnlich wie die fehlende Umzäunung, ein Novum sein: eine öffentliche, städtische Gästeführung, die über das Gelände eines Maßregelvollzugszentrums geht.

Damit dieser Spaziergang in das Konzept der Führungen aber überhaupt erst integriert werden konnte, musste eine andere Voraussetzung geschaffen werden. Gästeführer Hans und Marie wollen mit ihren Gruppen schließlich nicht wieder dort hinausgehen, wo sie auch hereingekommen sind. Und so nutzen sie im rückwärtigen Teil des Parks die Treppe, die in den öffentlichen städtischen „Kurpark an den drei Teichen“ führt.

Dass diese Treppe existiert, ist ein weiterer Beweis für den Sinneswandel in Bad Rehburg. Hatte es nämlich über viele Jahre immer wieder Beschwerden gegeben, dass der Maschendraht-Zaun, der die Parks trennte, genau an jener Stelle ein Loch hatte und so mancher Patient diesen Weg in den anderen Park nutzte, so gab es eines Tages im Ortsrat eine ganz andere Debatte: Warum nicht den hässlichen Zaun entfernen und mit vereinten Kräften eine Treppe bauen, die hüben wie drüben zur Zierde gereicht? Diese Diskussion endete damit, dass der Ortsrat bei der Klinikleitung vorsprach, den Plan unterbreitete – und Einwohner des Ortes gemeinsam mit Klinikmitarbeitern und Patienten die Treppe bauten und das Umfeld schön gestalteten.

Inwieweit die Stadt tatsächlich stolz auf ihre Klinik ist, hat sich auch vor rund einem Jahr beim jährlichen Empfang zum „Geburtstag“ der Stadt gezeigt. Unter den Einwohnern, die dort für besondere Verdienste ausgezeichnet wurden, waren auch zwei Mitarbeiter aus dem Maßregelvollzug, stellvertretend für die Patienten-Fußballmannschaft, die wenige Monate zuvor Deutscher Meister im Patienten-Fußball geworden war.

Alles zusammen hat Niedersachsens Sozialministerin Cornelia Rundt bei einem Besuch in Bad Rehburg im Dezember 2015 dazu gebracht, Klinik und Stadt ein lang erhofftes Zugeständnis zu machen. Das große Schild mit dem Schriftzug „Maßregelvollzugszentrum“, auf das Besucher der „Romantik Bad Rehburg“ direkt zufahren, darf nun an weniger exponierter Stelle platziert werden. Auch wenn viel Toleranz in tiefster Provinz herrscht, sollen Besucher eines touristischen Anziehungspunkts zuerst doch auf andere Dinge aufmerksam gemacht werden.
 n Wer nicht beim ersten Besuch des Parks im Maßregelvollzugszentrum sofort alleine Minigolf spielen möchte, kann bei einer der städtischen Gästeführungen einen Eindruck von der Anlage bekommen. Gästeführer Hans und Marie nehmen am Sonntag, 3. April, 1. Mai und 4. September, 15 Uhr, alle Interessierten an der „Romantik Bad Rehburg“ in Empfang, um zu ihrem Spaziergang aufzubrechen und unter anderem auch über das Klinikgelände zu flanieren. Führungen für Gruppen können unter der Nummer (0 50 37) 97 01 52 auch zu anderen Zeiten gebucht werden.

Von Beate Ney-Janssen

Die Historie der Klinik

Wechselvoll ist die Geschichte der Gebäude des Maßregelvollzugszentrums und manche frühere Nutzungen sind auch heute noch an den Gebäuden und dem Park nachzuvollziehen.
Im 17. Jahrhundert begann die Blütezeit Bad Rehburgs, als Quellen entdeckt wurden, denen Heilkraft zugeschrieben wurde. Selbst das Hannoversche Königshaus kam in den folgenden Jahrzehnten zum Kuraufenthalt dorthin. Als „Hannoversches Madeira“ wurde das Kurbad zu manchen Zeiten bezeichnet. Als die Quellen versiegten, suchten die Einwohner nach anderen Möglichkeiten, den Kurcharakter aufrecht zu erhalten. Im Jahr 1886 entschlossen sich zwei Kurärzte, jeweils ein Sanatorium für Lungenkranke in Bad Rehburg zu eröffnen. Eines davon ist die Grundlage des Maßregelvollzugszentrums. Der schöne Park der Klinik resultiert noch aus jener Zeit. Und wenn die Liegehalle, die im Park noch vorhanden ist, auch erst später gebaut wurde, so zeigt sich doch auch an ihr, was die ursprüngliche Bestimmung war.

Nach dem Zweiten Weltkrieg war Bad Rehburg bis 1949 unter englischer Besatzung. Das Britische Rote Kreuz beanspruchte den überwiegenden Teil der Bettenkapazitäten.
1959 begann das Landeskrankenhaus Wunstorf damit, Gebäude in Bad Rehburg anzumieten, um dort alkoholkranke Männer und Frauen zu therapieren. Damit begann die Geschichte der Fachabteilung Bad Rehburg, die heute das Maßregelvollzugszentrum ist. Nachdem die Klinik in den Jahren darauf stets vergrößert wurde und in den neunziger Jahren in Spitzenzeiten 265 Patienten aufnehmen konnte und 190 Mitarbeiter beschäftigte, trat 2006 eine Wende ein, als die Kliniken in Wunstorf und Bad Rehburg voneinander getrennt wurden.
Seitdem werden in Bad Rehburg ausschließlich alkohol- und medikamentenabhängige Männer mit einer Unterbringung gemäß § 64 Strafgesetzbuch behandelt. 90 Behandlungsplätze sind vorhanden. Die Umbenennung der Fachabteilung Bad Rehburg in „Maßregelvollzugszentrum“ erfolgte im Jahr 2011. ade

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Der Media Store ist ein wichtiger Baustein auf dem Weg in die digitale Welt. Das Angebot reicht von mobilen Endgeräten und Zubehör bis zur passenden Schulung für iPad und Co. mehr

Die SN-Apps gibt es für iPhone, iPad und Android-Geräte. Hier erfahren Sie, was sie bieten und wie Sie sich die Apps installieren können. mehr

Sport, Jugendthemen oder aktuelle Schlagzeilen? Mit acht Facebook-Kanälen bedienen die SN die unterschiedlichen Interessen der Nutzer und treten mit den Lesern direkt in den Kontakt. mehr