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Es lodert in Schaumburg

Thema des Tages Es lodert in Schaumburg

Rauchschwaden steigen in den Himmel, die Flammen züngeln: Vielerorts sind am Wochenende die Osterfeuer entzündet worden. Musik, Bratwurst und Stockbrot durften dabei natürlich auch nicht fehlen.

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Das Bergdorfer Osterfeuer zählt mit bis zu 800 Gästen zu den sehr gut besuchten Traditionsveranstaltungen. 

Quelle: bus

Landkreis. Die Kinder aus Liekwegen können sich glücklich schätzen. Für sie kam der Osterhase schon am Sonnabend. Kurz vor Beginn des traditionellen Osterfeuers verteilte er Süßigkeiten und wünschte viel Erfolg beim Anzünden des großen Haufens Grünschnitts, der vor den Jungen und Mädchen lag. Die Liekweger Feuerwehr hielt sich beim Entzünden vornehm zurück und überließ dem Nachwuchs das Feld. Mit Fackeln machten die Kinder sich ans Werk, während der Spielmannszug des TSV Liekwegen sie dabei musikalisch unterstützte. Zur Stärkung gab es Stockbrot.

Die beliebte Nascherei durfte auch beim Osterfeuer der Stadthäger Feuerwehr nicht fehlen. Die Jugendfeuerwehr hatte dafür einen eigenen Stand mitsamt Feuerschale errichtet, an dem es sich nicht nur die Kleinen schmecken ließen. Wer noch keinen Hunger hatte, konnte sein handwerkliches Geschick im Gerätehaus beweisen und Feuerwehrosterhasen basteln. Die Eltern ließen sich indes auf den ausreichend vorhandenen Bierzeltgarnituren nieder und genossen das kulinarische Angebot.

Auch bei der Feuerwehr Hörkamp-Langenbruc h lockte das Osterfeuer die Nachbarn in Scharen an. Das Feuer spendete wohlige Wärme gegen die frostigen Temperaturen.

In Scheie hätten Ortsunku

ndige bei Einbruch der Dunkelheit den Eindruck gewinnen können, dass die Osterfeuer-Vorbereitungen auf Meyers Feld für die Katz gewesen sind. Zwar waren dort Zelte sowie ein frisch aufgeschichteter Holzstapel zu sehen, aber Besucher schienen sich für die Veranstaltung nicht zu interessieren. „Das hat mit einer in unserem Dorf gepflegten Besonderheit zu tun“, ließen die Organisatoren vom örtlichen Trachtenverein wissen. „Die Teilnehmer versammeln sich zunächst auf dem einige Hundert Meter entfernt gelegenen Zimmermannsplatz und erreichen dann den am Rande der Bückeburger Niederung zu findenden Festplatz per Fackelzug.“

Für das Bergdorfer Osterfeuer interessieren sich nach Angaben von Ortsbrandmeister Andreas Buth mit schöner Regelmäßigkeit im Schnitt zwischen 600 und 800 Personen. Um deren Wohlergehen kümmert sich dabei ein rund 30 Köpfe zählendes, erfahrenes Team. „Hier sind Feuerwehr und Boule-Gruppe gut aufeinander abgestimmt, jeder Einzelne kennt seinen Aufgabenbereich“, so Bu

th.

In Steinbergen begann die Veranstaltung wieder mit einem Fackelzug von der Schule zum Feuerplatz am Gerätehaus. Dort entzündete die Jugendfeuerwehr den Brennhaufen. Kommendes Wochenende feiert der Brandschützernachwuchs 55-jähriges Bestehen. Steinbergen hat damit die älteste Jugendfeuerwehr im Landkreis, teilte Dirk Seelking mit, der mit anderen Kameraden die rund 60 Fackeln an die Jugendlichen ausgab.

Extens Feuerwehr nutzte das Osterfeuer wieder als Auftakt für die Feiersaison im Ort. Ortsbrandmeister Christian Voß und seine Mitstreiter boten ein umfangreiches Programm von Kinderaktionen der „Minisirenen“

über Stockbrotbacken der Jugendfeuerwehr am Feuerkorb und Musikprogramm im Gerätehaus. „Getanzt wird hier aber kaum“, schmunzelte er.

Im Gegensatz zu den meisten Osterfeuern in der Nachbarschaft musste sich die Ahnser Feuerwehr kein Brennholz aus dem Wald beschaffen. Sie erhielt von der örtlichen Holzhandlung Bretter, die nur wenig Rauch entwickelten, aber für angenehme Wärme sorgten. Aufgeschichtet war das Holz auf dem freien Gelände hinter der Bouleanlage des TSV Ahnsen. js, dil, bus, sig 

   

   

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