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Goldene Jahreszeit

Thema des Tages: Herbst Goldene Jahreszeit

Dicke Socken sind Pflicht, der Wollpulli wird aus dem Schrank gekramt, niemand kommt ohne Taschentücher aus. Das Schmuddelwetter hat uns voll erwischt. Bei Nieselregen, Nebel und nassen
Füßen wünschen sich viele den Sommer zurück. Dabei hat der Herbst auch ganz andere Seiten.

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„Das geht an die Substanz“

Ab nach draußen: Der Herbst hat für Kinder viel zu bieten – vom Toben im Laub bis zum Basteln von Vogelfutter-Zapfen.

Quelle: pr.

Von Katharina Grimpe

Füße hoch und kuscheln: Den Herbst drinnen genießen

Schwitzen in der Sauna: Wenn’s draußen regnet und stürmt, lässt es sich drinnen wunderbar schwitzen. Saunen haben im Herbst Hhochkonjunktur. Denn der regelmäßige Gang in die Sauna entspannt Körper und Geist und stärkt die eigenen Abwehrkräfte. So weist der Deutsche Sauna-Bund auf den gesundheitsfördernden Effekt des Saunabadens hin. Im Heißluftbad übe der Körper die Anpassung an wechselnde Temperaturen: Gute Voraussetzung, erkältungsbedingten Krankheiten vorzubeugen. Wer jede Woche in der Sauna schwitzt, könne sich gut vor Husten, Schnupfen und Heiserkeit schützen.

Mit den Händen kreativ werden: Männchen aus Kastanien und Eicheln, leuchtende Bilder aus bunten Blättern: Das Material für die Familien-Bastelstunde zu Hause liegt im Herbst vor der Haustür. Anregungen für kleine Kunstwerke gibt es zum Beispiel im Buch „Kinderleben – entdeckt mit uns die Jahreszeiten“, das von den Schaumburger Landfrauen herausgegeben worden ist. Zusätzlich zu jahreszeitlichen Basteltipps stecken Gedichte, Spiele, Ausflugstipps und Kochrezepte zwischen den Buchdeckeln.
Basteln ist aber nicht nur etwas für Kinder. Vom herbstlichen Kranz für den Esstisch bis zur handgearbeiteten Kette aus Haselnüssen – das Selbstmachen ist auch bei Erwachsenen wieder angesagt. Dabei gibt es auch für jene, die feinmotorisch nicht allzu begabt sind, Möglichkeiten, kreativ zu werden. Rosemarie Schröder aus Pollhagen ist Mitglied des Handarbeits-Kreises der Stadthäger St.-Martini-Gemeinde und empfiehlt für alle Handarbeitsneueinsteiger das gute alte Häkeln. Voll im Trend liegen da die „Boshi-Mützen“, berühmt geworden durch die Geschäftsidee zweier Studenten aus Franken. „Boshis zu häkeln geht leicht, man hat schnell ein Erfolgserlebnis und kann mit vielen Farben arbeiten“, erklärt Schröder, die schon viele der bunten Käppis für ihre Enkel gehäkelt hat. Detaillierte Anleitungen für die eigene Mütze gibt es in Bild und Video im Netz auf www.myboshi.de.

Mal wieder eine gute Serie schauen: Herbstzeit ist Serienzeit. Wohl seit „Dallas“ und Bobby Ewings Tod wurde über keine Serie mehr so viel gesprochen wie über „Breaking Bad“. Sie handelt von einem krebskranken Chemie-Lehrer in den USA, der zum Drogen-Koch wird, um seine Familie zu retten. Wenn Familien mit Kindern die Decke auf den Kopf fällt: ab ins Kino. „Alfie, der kleine Werwolf“ heißt eine Komödie, die morgen in den Kinos startet. Der Film dreht sich um einen Jungen, der sich in der Nacht zu seinem siebtem Geburtstag in einen Werwolf verwandelt. Der unterhaltsame Film für Kinder ab sechs Jahren hat wenig mit den Vampir- oder Werwolffilmen für ältere Zuschauer gemeinsam, heißt es auf dem Internetportal „Kinderfilmwelt“.

Zum Schluss: Das beste und einfachste Rezept gegen den Herbstblues: Kuscheln. US-Wissenschaftler haben bewiesen, dass Kuscheln nicht nur gut für die Seele, sondern auch für die Gesundheit ist. Wer geherzt wird, schüttet besonders viel vom Glückshormon Oxytozin aus. Das stärkt das Immunsystem und kann sogar vor Herzerkrankungen schützen.

Im Laub spielen und Laterne laufen: Im Herbst ab nach draußen

Raus ins Licht: Was im Herbst den meisten Menschen aufs Gemüt drückt, ist die ständige Unterbelichtung. Der Mensch braucht Licht, um sich fit und glücklich zu fühlen. Also raus an die frische Luft – Licht und damit eine ordentliche Portion Glückshormone tanken. Licht kurbelt die Bildung von Serotonin an, das funktioniert auch, wenn es drinnen viel gemütlicher als draußen ist: Sogar ein bedeckter Himmel im Freien bringt es auf eine Beleuchtungsstärke von ein paar Tausend Lux. Mediziner empfehlen, sich jeden Tag mindestens 30 Minuten draußen zu bewegen. Die richtige Kleidung spielt dabei eine große Rolle, das gilt vor allem für die Füße. Kalte Füße führen leicht dazu, dass die Schleimhäute nicht gut durchblutet sind. In diesem Fall haben Erkältungsviren leichtes Spiel.

Sport im Freien macht doppelt glücklich: Der Lichteffekt kann noch vergrößert werden, wenn im Freien Sport getrieben wird. Dabei schüttet der Körper nämlich noch mehr Glückshormone aus und man tut etwas fürs Immunsystem. Ob Joggen oder Walken: Die Abhärtung beim Freiluftsport in der kalten Jahreszeit ist effektiv, und Erkältungen treten seltener auf, erklärt die Deutsche Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention. Wichtig ist es nach Ansicht der Experten auch, nicht einfach loszulaufen, sondern sich sorgfältig aufzuwärmen. Vorsicht: Spüren Sportler ein Brennen in der Lunge, ist es zu kalt. Das Training sollte dann abgebrochen werden.

Natur mit allen Sinnen erleben: Gummistiefel an, Mütze auf und schon kann die Entdeckungsreise durch die herbstliche Natur losgehen: Für Kinder hat die Jahreszeit viel zu bieten. Aus heruntergefallenen Blättern können große Laubhaufen zum Toben gebaut werden, die kahlen Bäume geben den Blick frei auf Vogelnester, im Matsch sind Tierspuren zu entdecken. Andrea Goike vom Naturschutzbund Nenndorf empfiehlt, gemeinsam mit Kindern Tannenzapfen zu sammeln und daraus Winterfutter für Vögel zu machen. Dafür löst man Frittierfett im Kochtopf auf, verrührt das mit Sonnenblumenkernen oder Vogelfutter und taucht anschließend die Zapfen hinein. Nach dem Trocknen können sie an Bäumen und Sträuchern im Garten aufgehängt werden.

Ein Winterquartier für Tiere: Der eigene Garten sollte im Herbst nicht blitzblank aufgeräumt werden. Laub, Reisighaufen und Pflanzenreste sind – aufgeschichtet zu einem großen Haufen – ein prima Winterquartier für Tiere. Vor allem Igel können so in einer ruhigen Ecke des Gartens ihren Winterschlaf halten.

Ich geh’ mit meiner Laterne: Spaziergänge am frühen Abend können für Kinder versüßt werden, wenn eine Laterne Licht ins Dunkel bringt: Für alle, die ihre Lampions selbst basteln möchten, hat die Rintelner Landfrau Sylvia Bachmann einen Tipp: Einfach die runde Verpackung eines großen Camembert-Käses als Boden und oberen Rand verwenden und mit transparentem Papier zu einem Korpus verbinden. Blumendraht als Halterung für den Stock am oberen Rand befestigen – fertig. Ein Teelicht bringt die Laterne zum Leuchten.

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