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Große Bühne für den „kleinen“ Fußball

Landkreis / Thema des Tages Große Bühne für den „kleinen“ Fußball

Viele begeisterte Fußballerinnen und Fußballer dribbeln, passen und grätschen auf den Fußballplätzen im Schaumburger Land. Genau diesen Freizeitkickern gibt der neue SN-Sportbuzzer eine Stimme. Das Portal für Ihre Fußball-Leidenschaft geht an den Start.

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Quelle: rg

Von Jan Steininger

Hat mein Team gewonnen? Wer hat die Tore geschossen? War es abseits? War der Elfmeter berechtigt oder wieder nur eine Schwalbe des Stürmers? Das alles sind Fragen, die nicht nur die Fans von Hannover  96 bewegen, sondern auch von der Oberliga bis zur Kreisklasse für Diskussionen sorgen. Für alle, denen der Amateurfußball am Herzen liegt, startet nun der SN-Sportbuzzer (sprich: Sportbaser).
Egal, ob 4. Kreisklasse, Frauen-Bezirksliga oder C-Junioren-Landesliga. Egal, ob Fans, Trainer, Spieler oder Familienmitglieder: Alle können mitmachen und dabei helfen, dass das Portal lebt. Spielberichte schreiben, Statistiken pflegen, Steckbriefe ausfüllen und sogar Bilder und Videos vom Traumtor in Südhorsten hochladen – und alles kann kommentiert und bewertet werden.
Das Herzstück des Sportbuzzers wird der Liveticker. Was in der Bundesliga Alltag ist, kann nun sogar die B-Jugend der JSG Samtgemeinde Niedernwöhren/Enzen anbieten. So stehen schon während der Partie die Zwischenergebnisse im Sportbuzzer, und der Verein bekommt noch mehr Aufmerksamkeit.
Selbstverständlich gibt es auch Berichte und Liveticker des Profifußballs. Aber – und dafür steht der Sportbuzzer – die Hauptrolle spielt der „kleine“ Fußball. Alle Schaumburger Teams wurden in den vergangenen Wochen durch die SN-Sportbuzzer-Redaktion in das System eingepflegt, erste User bewegen sich seit der Testphase im Portal und steuern Inhalte bei.
Damit der Sportbuzzer flächendeckend ganz nah am Puls der Fußballszene ist, hoffen wir von der Redaktion nun auf Ihre Unterstützung: Alle sind zum Mitmachen eingeladen. Wer noch mehr für seinen Verein tun will, kann sich als Vereinsverwalter freischalten lassen. Somit können Sie Kaderlisten pflegen, Team- und Vereinsfotos hochladen und Spielersteckbriefe anlegen. Ebenso können Sie die Statistiken über Ihr Team bearbeiten und verfolgen. Wer schoss die meisten Tore, wer hat die meisten gelben Karten kassiert? Diese Aufgabe können sich problemlos mehrere Personen im Verein teilen. Interesse? Dann schreiben Sie uns eine kurze E-Mail an sn-sportbuzzer@madsack.de.
Melden Sie sich einfach an und schon können Sie Spielberichte schreiben und über die nächsten Herausforderungen Ihres Teams berichten. Sie sind am Wochenende am Spielfeldrand unterwegs? Schießen Sie Fotos oder füllen Sie den Liveticker mit aktuellen Ereignissen.

www.sn-sportbuzzer.de

„Der Sportteil der gedruckten Zeitung ist begrenzt und im Fußballteil nimmt der Herrenfußball einen sehr großen Teil ein. Beim Sportbuzzer können sich alle Mannschaften – insbesondere auch die Jugendmannschaften – präsentieren.“
Axel Depping, Jugendleiter SG Rodenberg

 

„Der Mädchen-Fußball hat nun eine Chance, sich stärker über die Plattform zu präsentieren.“
Meike Hunte, Spielerin ETSV Eintracht Bückeberge

Im Internet gibt es immer wieder kleinere Versuche, von Amateurspielen im Herrenbereich zu ticken. Im Sportbuzzer wird alles in ein Portal verlagert, man hat nun alles auf einen Blick unter einem Dach.“
Timo Nottebrock, Trainer VfL Bückeburg

„Da machen wir mit. Man stelle sich mal vor, es geht im Saisonfinale um Auf- und Abstieg. Spätenstens da will doch jeder wissen, wie es gerade in Hagenburg, Hevesen und Engern steht. Ich glaube, viele Spieler und Fans haben auf den Sportbuzzer gewartet.“
Henning Strumpel, Kapitän TSV Algesdorf

Zehn gute Gründe

  1. Alle Ligen, alle Spiele: Im Sportbuzzer finden Sie alle Ligen und Altersklassen von den Senioren bis zur F-Jugend.
  2. Alle Ergebnisse: Sie finden bei uns alle Ergebnisse und Tabellen – in der Regel ab einer Stunde nach Spielschluss.
  3. Großer Fußball trifft kleinen Fußball: Im Sportbuzzer sind Nachrichten aus dem Profifußball ebenso wichtig wie Ihre Artikel über die Kreisklasse oder die C-Jugend.
  4. Liveticker vom Spielfeldrand: Sie haben ein Smartphone? Dann können Sie Tore und Ereignisse ganz einfach melden – und alles steht live im Sportbuzzer.
  5. Sie bestimmen das Programm: Jeder kann sich beim Sportbuzzer anmelden und über die Fußball-Themen schreiben, die ihm wichtig sind. Was oben steht, entscheiden die Nutzer – über ihre Kommentare und Buzzer-Klicks.
  6. Vereine können sich darstellen: Wer als Vereinsverwalter freigeschaltet ist, kann zusätzlich Daten über seinen Verein eingeben, Kaderlisten bearbeiten und vieles mehr.
  7. Mehr Aufmerksamkeit für den kleinen Fußball: Mit dem Sportbuzzer rückt der Amateurfußball stärker in die Öffentlichkeit und wird wahrgenommen – von möglichen Zuschauern, Spielern und Sponsoren.
  8. Die Redaktion ist dabei: Wir bringen uns ein, liefern Inhalte aus der Redaktion – und greifen im Gegenzug Ihre Themen und Anregungen gern für die Zeitung auf.
  9. Die Redaktion passt auf: Beleidigungen und üble Nachrede haben im Sportbuzzer keinen Platz. In solchen Fällen greift die Redaktion ein und löscht – anders als in sozialen Netzwerken.
  10. Jeder kann mitmachen: Der Sportbuzzer ist einfach zu bedienen und macht Spaß. Probieren Sie es einfach mal aus!

Fragen und Antworten zum Sportbuzzer

  • Was ist eigentlich ein Buzzer?
    Sie kennen ihn aus Quizshows: den Buzzer-Knopf, auf den man schlägt, wenn man eine Antwort geben möchte. Wir haben Buzzer (sprich: Baser) auf den Sport übertragen. Auf sn-sportbuzzer.de können Sie zu jedem Artikel und jedem Spiel ganz einfach Ihre Meinung sagen – mit einem Klick auf den Buzzer.
  • Sechs Buzzer stehen zur Auswahl: Jubel, Drama, Wunder, Peinlich, „Och nöö“ und „Kopf hoch“. Über den Knopf „Buzzer-Trends“ auf der Startseite können Sie sehen, bei welchen Artikeln welche Buzzer am häufigsten gedrückt wurden. Wir sind gespannt: Werden die Profis oder die Amateure häufiger gebuzzert? Es liegt an Ihnen.
  • Bleibt es beim Fußball?
    Fußball ist in der Region die Sportart mit den meisten Aktiven – aber natürlich gibt es noch viele weitere Sportarten, die uns ebenfalls wichtig sind. Deshalb ist der Fußball für uns der Auftakt zum Sportbuzzer, aber noch lange nicht das Ende. Weitere Sportarten sind in Planung.
  • Sie haben Fragen?
    Sie haben Fragen oder Anregungen zum Sportbuzzer? Sie benötigen Hilfe? Dann schreiben Sie uns eine Mail an sn-sportbuzzer@madsack.de. Und besuchen Sie uns auf unserer Facebook-Seite: www.facebook.de/SchaumburgerSport. Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldung. r

„Fußball ist Zugehörigkeit und Wir-Gefühl“

Herr Rothmund, gehen wir im übertragenen Sinne mal gleich in den Strafraum: Wenn nicht Sie, wer dann, kann besser erklären, was den Amateurfußball in der heutigen Zeit ausmacht ...
Der Profifußball überlagert heute fast alles. Das lässt sich auch nicht mehr zurückdrehen. Gerade deshalb ist es für den Amateurfußball und sein Selbstverständnis wichtig, sich darzustellen, mit seinen Stärken zu wuchern. Beim Amateurkongress in Kassel sind da ein paar interessante Aspekte zusammengekommen.

Dann legen Sie mal los.
Der Amateurfußball und was ihn ausmacht. Wir haben da ein paar prägnante Sätze gefunden, unter denen sich jeder etwas vorstellen kann und die für sich sprechen: Wir sind überall, zum Beispiel. Meine Mannschaft, mein Verein, meine Heimat. Fußball ist Zugehörigkeit und Wir-Gefühl. Fußball ist für uns eine Herzensangelegenheit. Fußball ist unsere Leidenschaft. Oder: Wir leben Vielfalt. Oder: Wir sind ein starkes Team. Das alles sind keine Worthülsen und kennt jeder, der selbst kickt oder mal gekickt hat. Und was nicht vergessen werden darf: Die Breite sichert vom Grundsatz her die Spitze beziehungsweise die Elite. Auch die großen Stars haben meist in kleinen Amateurklubs angefangen.

Der Amateurfußball hat einen Gegner, der wie ein hartnäckiger Verteidiger stört. Der Gegner heißt demographische Entwicklung.
Keine Frage, wir sehen das in Niedersachsen an den Mannschaften. Wir haben bei uns rund 20 000 Mannschaften, was immer noch eine gewaltige Zahl ist. Aber vor einigen Jahren war es 22 000 Mannschaften.

Was kann der Amateurfußball, was kann ein Verband wie der NFV gegen diese Entwicklung tun?
Unsere wichtigste Aufgabe ist es, den Spielbetrieb zu garantieren. Und wir wollen, dass so viele Menschen wie möglich Fußball spielen können. Wir haben in Niedersachsen pro Jahr 250 000 Spiele – das muss man sich erst einmal auf der Zunge zergehen lassen. Beim Spielbetrieb müssen wir flexibler werden. Und wir müssen neue Fußballangebote wie Futsal oder Beachsoccer anbieten. Futsal zum Beispiel führt noch ein kümmerliches Dasein in Schulen und Universitäten, beim Beachsoccer gibt es bereits eine Niedersachsenmeisterschaft auf Norderney.

Was meinen Sie mit flexiblerem Spielbetrieb?
Vereine in der Fläche sind in der Regel 300 Mitglieder groß. Da wird es oft schwer, in allen Mannschaften elf oder zwölf Spieler zusammenzukriegen. Deshalb müssen wir stärker auf Siebener- oder Neuner-Teams setzen, auch im Herrenbetrieb. Kinder sollen, wenn möglich, nicht zehn Kilometer fahren müssen, um irgendwo Fußball spielen zu können. Auch für Ältere müssen wir uns über zusätzliche Angebote Gedanken machen: Immer mehr Leute sind immer älter noch sehr fit. Auch über gemischte Mannschaften lohnt es sich nachzudenken.

Genau wie über die Anstoßzeiten und Spieltage.
Absolut. Als ich in der Jugend gespielt habe, mussten wir am Sonntag früh morgens ran. Für einen A- oder B-Jugendlichen ist das nicht schön, die gehen Sonnabend auch gerne mal mit ihren Freunden oder Freundinnen aus. Doch dieses Starre hat sich gelockert. Die Ansetzungen müssen dem Verhalten der Menschen entgegenkommen. Wir sind der Dienstleister der Vereine. Dieser Grundsatz hat sich mittlerweile durchgesetzt, auch wenn das bei dem einen oder anderen Funktionär ein mühseliges Geschäft war (lacht, d. Red.).

Viele Vereine beklagen, dass es immer schwerer wird, Ehrenamtliche zu finden.
Ich bin sicher, dass wir immer genug Ehrenamtliche haben werden. Geändert haben sich die Struktur und die Aktivitäten. Die Ehrenamtlichen werden immer jünger, und sie werden vielleicht nicht mehr 40 oder 50 Jahre in einem Verein arbeiten, sondern mal drei oder vier Jahre, weil dann Beruf oder Familie dazwischen kommen. r

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