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Hier wird gebuddelt und gebaut

Landkreis / Baustellenreport Hier wird gebuddelt und gebaut

An vielen Stellen im Schaumburger Land wird derzeit im öffentlichen Auftrag gebuddelt und gebaut. Fachkräfte versetzen etliche sanierungsbedürftige Straßen in einen besseren Zustand. Hier und da ist der Zeitplan freilich in Verzug. Im Hochbau geht es aktuell unter anderem um mehr Klassenräume für die Gesamtschulen, um die Sanierung von Trinkwasserleitungen und die Installierung einer Bürger-Solaranlage. Die SN geben einen Überblick über aktuell laufende Projekte.

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Knapp beim Ausrücken?

In den kommenden Wochen soll das Areal um die Kreissporthalle in Rodenberg bepflanzt werden, später wird noch der Parkplatz erweitert.

Quelle: pr.

Von Stefan Rothe, Verena Insinger und Jan Peter Wiborg. Sieben größere Projekte im Hochbau hat der Landkreis Schaumburg aktuell laufen. Einige sollen nach Auskunft von Kreisbaudezernent Fritz Klebe in den nächsten Wochen zum Abschluss gebracht werden, andere bis zum kommenden Sommer.

Sporthalle Rodenberg:  Die Zweifeld-Sporthalle ist zwar seit August bereits in Betrieb, es fehlen allerdings noch die Außenanlagen. Bis zum Wintereinbruch sollen die Pflanzarbeiten abgeschlossen werden. Die Parkplatzerweiterung ist für die Sommerferien 2014 vorgesehen. Gesamtkosten des Bauprojektes: 1,7 Millionen Euro.

IGS in Helpsen, Rodenberg und Obernkirchen: Für jeden hinzukommenden Jahrgang der noch im Aufbau befindlichen Gesamtschulen werden vier bis fünf zusätzliche Unterrichtsräume benötigt. Für das laufende Schuljahr sind die dafür nötigen Umbauten abgeschlossen. In Helpsen wurden vier Klassenraumpavillons aufgestellt. Die Um- und Erweiterungsbauten für das Schuljahr 2014/15 sollen in den Sommermonaten 2014 erfolgen. Die Gesamtkosten pro neuen Jahrgang für die drei IGS belaufen sich auf rund 0,5 Millionen Euro.

Trinkwasserleitungen: Wegen neuer gesetzlicher Auflagen beim Trinkwasserschutz müssen einige ältere Trinkwasserleitungen erneuert werden. Das betrifft aktuell das Ratsgymnasium Stadthagen, die Kreissporthalle Bad Nenndorf und die Kreissporthalle Schachtstraße in Stadthagen. Die Arbeiten sollen im November beendet sein und kosten insgesamt 250.000 Euro.

Sporthalle Bad Nenndorf: Bis zum Jahresende soll die energetische Sanierung der Fassade abgeschlossen sein. Montiert werden derzeit eine Metallvorhangfassade und neue Fenster. Im kommenden Sommer ist vorgesehen, den Gebäudesockel und das Flachdach energetisch zu dämmen. Die Kosten werden auf 650.000 Euro beziffert.

Kreissporthalle Helpsen: Nach einem Wasserschaden musste der Sportboden komplett erneuert werden. Dabei wurden auch die sogenannten Prallwände erneuert. Die Halle wird bereits wieder genutzt. Es sind jedoch noch bis Ende des Jahres Anpassungen an den Entwässerungsleitungen durchzuführen, um künftig gegen Hochwasser geschützt zu sein. Kosten der Maßnahme: 300.000 Euro.

Wilhelm-Busch-Gymnasium: Ende Oktober wird mit der Installation einer weiteren größeren Photovoltaikanlage begonnen. Die Inbetriebnahme soll noch im November möglich sein. Es handelt sich um eine Bürgeranlage. Der Landkreis nimmt einen Großteil des Stroms über einen Energieliefervertrag direkt ab. Nur der eventuell überschüssige Strom wird in das allgemeine Stromnetz geleitet. In den Sommermonaten kann die Anlage damit den gesamten Strombedarf des WBG und der benachbarten IGS decken.

Inklusion: Um Barrierefreiheit für Schüler mit Beeinträchtigungen zu gewährleisten, sind noch Umbauten am Gymnasium in Bad Nenndorf und am Wilhelm-Busch-Gymnasium in Stadthagen erforderlich. Diese sollen bis zum Ende der Sommerferien 2014 abgeschlossen sein und kosten knapp 500.000 Euro.

Sanierung der Jahnstraße für Anfang 2014 vorgesehen

Die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, regionaler Geschäftsbereich Hameln, hat auch schon einen groben Baustellen-Fahrplan für die kommenden Monate. Allerdings konnte dessen Leiter Markus Brockmann nur einen groben Überblick über die Sanierungsmaßnahmen im Straßenverkehr geben.

„Zu den weiteren Bundes- und Landesmaßnahmen, die wir im nächsten Jahr geplant haben, können wir derzeit noch keine Angaben machen. Insbesondere, weil noch keine Haushalte für das kommende Jahr vorliegen“, erläutert Brockmann und fährt fort: „Wegen der Regierungswechsel bestehen noch große Unsicherheiten.“

Bauarbeiten an Kreisstraßen im Überblick: K 78-Neubau eines Kreisverkehrplatzes im Zuge der K 58 in Lauenau: Die Maßnahme läuft derzeit bereits und soll Ende dieses Jahres fertiggestellt werden. Die Kosten sollen sich auf etwa 600 000 Euro belaufen.

K 30-Ausbau von Reinsen nach Heuerßen mit Anlegung eines Radweges. Die Maßnahme läuft derzeit bereits und soll im Herbst 2014 fertiggestellt werden. Kosten etwa 1,7 Millionen Euro.

K 73-Neubau einer Kreisstraße zum neuen Klinikum in Vehlen: Baubeginn der Baustraße voraussichtlich im November dieses Jahres, Bauende voraussichtlich Ende März 2014; Straßen- und Brückenbau: ab April/Mai bis voraussichtlich Ende 2015.

K 74-Neubau beziehungsweise Teilerneuerung von drei Brücken im Bereich Rolfshagen (Kühler Grund), Durchführung voraussichtlich im Frühjahr/Sommer 2014.

K 62-Instandsetzung zwischen Antendorf und Raden: Durchführung voraussichtlich im Frühjahr/Sommer 2014.
Weitere Sanierungen von Kreisstraßen folgen. Bundes- und Landesstraßen: B 65-Sanierung von Stadthagen bis zur K 29 bei Vornhagen: Zweiter Bauabschnitt läuft derzeit. Der dritte Bauabschnitt, bei dem die Kreuzung „Vornhagen“ saniert wird, ist für die Osterferien terminiert. Baukosten insgesamt 800.000 Euro.

L 371-Fahrbahn, Gehweg- und Kanalsanierung in Stadthagen (Jahnstraße) Anfang 2014: Das Ende steht noch nicht fest.

Kosten schnellen in die Höhe

Weil offenbar nicht rechtzeitig bekannt war, dass der Unterbau der Landesstraße 445 in Auhagen nicht der DIN-Norm entspricht, hat sich die Erneuerung der Fahrbahndecke bereits um rund ein halbes Jahr verzögert.

Ralf Ottermann vom Büro Kirchner, der für die Gemeinde Auhagen den gemeindeeigenen Teil der umfangreichen Arbeiten betreut, hatte anhand von Bohrkernen, die das Straßenverkehrsamt der Ortsdurchfahrt entnehmen ließ, frühzeitig auf den Missstand aufmerksam gemacht.

Die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Hameln war daraufhin vom Ziel, einer gemeinsamen Ausschreibung mit der Gemeinde Auhagen abgerückt und hatte weitere Untersuchungen der Straße veranlasst.

Bereits jetzt ist klar, dass die ursprünglich für den Ausbau der Fahrbahn veranschlagten 250 000 Euro nicht reichen werden. Von 400 000 Euro, bis hin zu einer Verdoppelung der Kosten ist die Rede.
Nun soll nach Angaben von Uta Weiner-Kohl, stellvertretende Leiterin der Landesbehörde für Straßen und Verkehr, Geschäftsbereich Hameln, im neuen Jahr ausgeschrieben werden, um im Frühjahr die Fahrbahn zu erneuern.

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