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Liebe macht blind – und einfallsreich

Kuriose Liebesbekundungen Liebe macht blind – und einfallsreich

Ach ja, die Liebe. Morgen haben Verliebte wieder allen Grund zum Feiern: Es ist Valentinstag. Blumen schenken kann jeder. Einige Romeos lassen sich etwas ganz Besonderes einfallen, um die Gunst ihrer Angebeteten zu erringen. Manchmal geht es aber auch gehörig daneben ...

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Quelle: dpa

Thema des Tages. Zum Valentinstag kennt so mancher Liebende in Sachen Einfallsreichtum keine Grenzen. Es können aber „die romantische Atmosphäre und außer Kontrolle geratene Hormone den Verstand ausschalten“, warnten die Behörden auf den Philippinen 2014 die Jugendlichen. Aber nicht nur der 14. Februar wird für ungewöhnliche Liebeserklärungen genutzt.

ENTFLAMMTES HERZ: Wenn Herzen brennen, wird nur ausnahmsweise die Feuerwehr gerufen. In Düsseldorf war es im Mai 2013 der Fall. Ausgerechnet im trockenen Laub am Waldrand hatte ein unbekannter Galan einen 15 Meter großen Feuerkreis in Herzform entzündet. Bevor auch der Wald in Flammen aufging, beendete ein Feuerwehrschlauch die heiße Affäre.

ALLES IN ROSAROT: Zum Valentinstag 2008 sprühte ein 27-Jähriger in Pink eine zwölf Meter große Liebesbotschaft auf eine Koblenzer Straße. Wie die Frau seines Herzens den Gruß in Rosarot fand, ist nicht bekannt. Ganz unromantisch kassierte der verliebte Sprayer eine Anzeige wegen Sachbeschädigung und musste die Beseitigung bezahlen.

LIEBE WIE VOM ANDEREN STERN: UFO-Alarm im niederbayerischen Plattling! Besorgte Bürger alarmierten im Mai 2008 die Polizei, weil sie unbekannte Flugobjekte am nächtlichen Firmament gesehen hatten. Eine Streife entdeckte aber keine Aliens: Am romantischen Ufer der Isar hatte ein Mann um die Hand seiner Freundin angehalten und 50 leuchtende Papierballons aufsteigen lassen.

HERZSCHMERZ: Dramatische Szene im Frühling 2011 in Saarbrücken: Ein junger Mann kniet auf dem Gehweg und fasst sich ans Herz. Eine besorgte Passantin setzt einen Notruf ab. Die Retter gaben Entwarnung: Der vermeintliche Herzanfall entpuppte sich als romantische Liebeserklärung. Nach einem Streit hatte der Mann seine Freundin vor ihrer Wohnung bekniet: „Du brichst mir das Herz, wenn Du gehst.“

IM SIEBTEN HIMMEL: „Liebe Passagiere, Sie sind Zeugen eines sehr wichtigen Moments“, sagte im August 2014 ein Pilot auf einem türkischen Inlandsflug. Dann folgte aber kein Sicherheitshinweis, sondern eine Durchsage an die mitreisende Freundin: „Vor den Wolken, den Vögeln und dem Himmel bitte ich dich, jede Sekunde meines Lebens mit mir zu verbringen. Willst Du mich heiraten?“ Er kam in die Kabine, sie säuselte „Ja“ und die gerührten Passagiere applaudierten.

WARME WORTE AM KÜHLREGAL: Bis zum Wein- und Obst-Regal war es im Oktober 2014 für Jennifer in Neuseeland ein normaler Supermarktbummel. Dann tobten Tänzer durch den Mittelgang, ihr deutscher Freund Christian stand plötzlich vor ihr und fragte: „Willst du mich heiraten – hier und jetzt?“ Es folgten Umkleiden zwischen Getränkekisten im Lager, Hochzeitszeremonie an der Käsetheke und Ringtausch im Kassenbereich. Statt in einer Kutsche ging es dann im Einkaufswagen ins Eheglück – zumindest die ersten Meter.

UMWERFENDE LIEBESERKLÄRUNG: Im niederländischen IJsselstein ließ im Dezember 2014 ein junger Mann für einen Heiratsantrag einen Kran auffahren. Aus luftiger Höhe wollte er in den Garten seiner Freundin schweben und um ihre Hand anhalten. Doch der Kran krachte auf das Dach des Nachbarhauses. Sechs Wohnungen mussten evakuiert werden, aber alle kamen mit dem Schrecken davon. Auch der Heiratswillige im Krankorb blieb unverletzt. Die Angebetete sagte trotzdem Ja, und das Paar verabschiedete sich unter Entschuldigungen nach Paris.

MIT VOLLGAS ZUR HOCHZEIT: Weil ein klassischer Heiratsantrag für ihn nicht in Frage kam, heckte ein 31-Jähriger aus Merseburg im Dezember 2014 folgenden Plan aus, um seine Angebetete zu überzeugen: Er klebte ein großes weißes Schild mit der Aufschrift „Willst du mich heiraten?“ hinter die Windschutzscheibe seines Autos und raste damit direkt in eine Radarfalle. Samt Verwarnung vom Ordnungsamt landete das Blitzerfoto schließlich im Briefkasten seiner Freundin. Diese sagte Ja – ob sie auch das Verwarngeld berappte, ist nicht bekannt. dpa, kcg

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