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Wo sich die Seele zu Hause fühlt

Ausflugstipp: Offenen Pforte in Schaumburg Wo sich die Seele zu Hause fühlt

„Ein Garten ist das, wo sich die Seele zu Hause fühlt!“ Diese Weisheit können Besucher bei einem Besuch in einem Garten in Wiedensahl entdecken, aufgeschrieben auf einer alten Dachpfanne, die als Deko zwischen Blumen und Pflanzen platziert ist. Die Aktion Offene Pforte im Schaumburger Land geht in die zweite Runde. Nachfolgend die Gärten, die ab Juli allen Naturfreunden weit offen stehen.

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Tiere gehören zum Garten: In diesem Fall ist es ein Frosch, wenn auch kein leibhaftiger, der es sich inmitten einer idyllischen Grünanlage gemütlich gemacht hat.

Quelle: kp

Landkreis. Aber erst noch einmal ein Wort zum Anliegen der Organisatoren, die Jahr für Jahr Gartenbesitzer finden, die bereit sind, der Öffentlichkeit ihr ganz privates Refugium zu präsentieren. Neben dem „harten Kern“ von Gartenfreunden, die seit vielen Jahren dabei sind, stoßen auch immer wieder neue hinzu, die stolz sind auf das, was sie im Einklang mit der Natur geschaffen haben. Ob Blumenbeete oder Rosengarten, Obstwiese oder Gemüsegarten, akribisch gestaltet oder naturbelassen, es gibt viel zu schauen und zu bestaunen. Und zu lernen. Selbst „alte Hasen“ können hier neben jungen Leuten, die gerade ein Grundstück erworben haben und gestalten möchten, Anregungen bekommen, wie ein Garten an Schönheit und Harmonie gewinnen beziehungsweise angelegt werden kann.
Wer Gärten liebt, der liebt auch Tiere, die sich darin tummeln. Aus diesem Grund haben wir unseren heutigen Bericht mit Fotos von Tieren ausgeschmückt, die einen Garten erst so richtig lebendig machen. Gern eingesetzt bei der Gartengestaltung werden auch Tierfiguren als Dekoration.

Fünf Gärten schon besichtigt

Am ersten Wochenende öffneten gleich fünf Gartenbesitzer ihre liebevoll gestalteten Grünanlagen. So gab unter anderem Ulrike Brunkhorst in Lindhorst einen Einblick in ihren 2000 Quadratmeter großen Bauerngarten, in dem in den verschiedenen Gartenräumen Stauden, Hortensien und Rosen wachsen. Außerdem gedeihen hier Obstbäume, Kräuter und Gemüse in großer Vielfalt. Verschiedene Sitzplätze im Pavillon, auf der Terrasse oder im Schattengarten luden zum Verweilen ein. Ursula Deppe Lohfeld/Porta Westfalica, Dickertstraße 68 ist stolz auf ihren „naturnahen Garten der vier Jahreszeiten“. Zu sehen waren Wildgehölze, Hecken, Stauden, Laubbäume und Wasserstellen. Als Deko dienen Windspiele aus Holz, Glas und Stoff. Martina und Hermann Döpke in Loccum, Niedernsachsenstraße 8 boten ihren Besuchern ein wahres Rosenblütenmeer. Auf Beetinseln auf einer Rasenfläche von 1000 Quadratmetern wachsen etwa 250 Rosensorten, viele Clematis, Stauden und Kübelpflanzen. Einige Pflanzen werden zum Kauf angeboten.

Die Gärten im Überblick: Am Wochenende, 8. und 9. Juli, 11 bis 17 Uhr, würde sich Waltraud Schmieding in Stadthagen, Probsthäger Straße 45, über einen regen Besuch freuen. Sie verspricht einen „bunten und vielseitigen Wohngarten“ mit verschiedenen Gartenräumen. Dazu gehören Staudenbeete und Gehölze, eine Vielzahl von Rosen, ein Teich mit Bachlauf und gemütliche Sitzecken. Vervollständigt wird das Ganze durch Gartendekorationen aus eigener Töpferwerkstatt.
Am Sonntag, 22. Juli, 10 bis 18 Uhr, stellt sich zum ersten Mal der Garten von Konni und Ingo Schwedowski in Pollhagen, Vor dem Walde 9, vor. Der ehemalige 1500 Quadratmeter große Nutzgarten weist geschwungene Beete mit verschiedenen Pflanzen und Blumen auf. Es gibt einen Bachlauf mit einem kleinen Teich, der mit Kois und Goldfischen besetzt ist. Mehrere Skulpturen erfreuen das Auge.
Eine Woche weiter, am Sonntag, 30. Juli, steht von 13 bis 18 Uhr die Gartenpforte von Elke Teuber in Waltringhausen, Dorfstraße 47, weit offen. Sie bietet einen mediterranen Steingarten mit Teich und Bachlauf, achteckigem Gewächshaus und Pavillon.
Am Sonntag, 6. August, 11 bis 16 Uhr, geht es mit einem Stadtgarten in Bückeburg, Herminenstraße 23, weiter. Martina Döllner beweist auf ihren Grundstück, dass auch ein Garten mitten in der Stadt ein idyllisches Kleinod sein kann.
Eine Woche später, am Sonntag, 13. August, 11 bis 18 Uhr, öffnet zum zweiten Mal in diesem Jahr Ingrid Bödecker in Hausberge, Kronenweg 34, ihren 1000 Quadratmeter großen Garten, in dem mehr als 200 verschiedene Stauden, Rosen und Gehölze wachsen. Es gibt zwei kleine Teiche und mehrere Sitzplätze.
Am Sonnabend und Sonntag, 19. und 20. August, jeweils ab 11 Uhr öffnet Michael Bräunig in Gelldorf, Hauptstraße 22, seinen Landhausgarten. Besucher können bei einem kühlen Gläschen Wein verschiedene Hosta-, Rosen- und Farnarten bestaunen. Unterschiedliche Stauden stehen an einem Bach.
Am Sonntag, 20. August, 11 bis 17 Uhr, erwartet der Gartenbauverein Stadthagen Besucher im Schaugarten an der Habichhorster Straße 3. Die Gartenspezialisten präsentieren Obst, Gemüse, Stauden, Sommerblumen, Hochbeete, Kräuter, ein Tomatenhaus und Kübel- und Balkonpflanzen.
Am 27. August, 13 bis 18 Uhr, tritt noch einmal Lars Ettelt in Hohnhorst, Mathestraße 10 an. Der junge naturnahe Garten zeigt Rosen, Stauden, Hecken, Obstbäume und Gemüsebeete, außerdem einige Wasserelemente.
Am Sonnabend, 30. September, gibt es in Steinbergen, Arensburger Straße 2, eine besondere Art von Gartenpräsentation. Andreas Behrens lädt von 16 bis 24 Uhr zu einer „Offenen Pforte bei Nacht“ ein. Er kündigt eine vielseitige Pflanzenwelt, winterharte Fuchsien und Bananenpflanzen an.
Das offizielle Programm wird am 21. und 22. Oktober von Annemarie und Gerhard Schmidt, Münchehagen, Schierstraße 4, abgeschlossen. Zum dritten Mal in diesem Jahr präsentieren sie ihren parkähnlichen Garten.

Telefonische Anmeldung möglich

Weitere Gärten können nach telefonischer Vereinbarung besichtigt werden. In Wiedensahl sind es zwei Gärten: Anette Deterding, Hauptstraße 54, besitzt einen großen Haus- und Arbeitsgarten mit unterschiedlichen Staudenrabatten; Telefon (0 57 26) 6 10. Bei Walter Dreyer, Hauptstraße 4, blüht es ganzjährig; Telefon (0 57 26) 7 17. Ellen Lucht-Mehlert, Poststraße 8, in Liekwegen bietet einen Garten der Vielfalt; Telefon (0 57 24) 38 88. Ulrich und Edelgard Böhne in Rehren/Auetal, Breslauer Straße 1, lieben Rosen in Verbindung mit Clematis, außerdem gibt es zwei Teiche mit Seerosen; Telefon (0 57 52) 9 22 03. Bärbel Schöning und Manfred Schirmer in Bad Nenndorf, In der Peser 7, wurden von englischen Gärten inspiriert; Telefon (0 57 23) 7 66 69. Martha Benthin-Potrzbowski in Heeßen, Bergstraße 9, zeigt viele Rosen, Stauden, Clematis und Obstbäume; Telefon (0 57 22) 8 53 95. Bärbel Taube in Stadthagen, Seilerstraße 27 B, möchte ihr „kleines Paradies in der Stadt“ vorstellen; Telefon (0 57 21) 93 55 99. kp

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