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Abrissbirne abgewehrt

Bau- und Umweltausschuss Abrissbirne abgewehrt

Eine Lärmschutzwand kann endgültig wegfallen, und für regelwidrig überbaute Flächen auf vier Grundstücken werden alternative Ausgleichsflächen ausgewiesen. Der Bau- und Umweltausschuss der Gemeinde Beckedorf hat in seiner jüngsten Sitzung die fünfte Änderung des Bebauungsplans (B-Plan) Nummer 10, „Auf dem Herrnkamp“ abgesegnet.

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Quelle: Symbolfoto (dpa)

Beckedorf. Grundlegend überarbeitet und vereinfacht worden sei die Satzung, so Bürgermeister Dieter Wall (SPD). Vor 20 Jahren hat die Besiedlung des Baugebietes begonnen. Etwa zwei Drittel der Grundstücke sind inzwischen bebaut. Auf vier Grundstücken, auf denen vor einigen Jahren Häuser errichtet wurden, sind allerdings Flächen überbaut worden, die dafür nicht vorgesehen, sondern als Ausgleichsfläche deklariert waren.

Um im Interesse der Eigentümer einen Abriss der Gebäude oder einen Rückbau zu vermeiden, hatte die Gemeinde beschlossen, alternative Kompensationsflächen in Nähe der Kläranlage zu schaffen. Dies wurde vom Landkreis akzeptiert.

Besitzer müssen Kosten tragen

So ganz mit einem blauen Auge sind die Grundstückbesitzer allerdings nicht davongekommen. Sie müssen nach Angabe des Bauausschusses die Kosten für die B-Plan-Änderung tragen. Die regelwidrig überbauten Flächen waren Anstoß zur aktuell beschlossenen Änderung des Planes. Außerdem hat sich eine weitere langjährige geplante Maßnahme mit der B-Plan-Änderung erledigt.

Ursprünglich war im Plan eine vom Bauordnungsamt vorgeschriebene Lärmschutzwand vorgesehen. Diese sollte das Baugebiet, nördlich und nahe der viel befahrenen B 65 gelegen, vom Verkehrsgetöse abschirmen. Allerdings hätten künftige Bewohner einen Ausblick auf die Wand in Kauf nehmen müssen. So habe kein Bauherr Wert auf die Wand gelegt, war im Bauausschuss zu erfahren.

Das ist zehn Jahre her. Statt eine Lärmschutzwand zu installieren, ist in den Jahren ein Erdwall aufgeschüttet worden, der inzwischen mit Bäumen bewachsen ist. Da dies nun ebenso den Verkehrslärm hemmt, konnte schließlich die Forderung des Landkreises abgewendet werden. Mit der beschlossenen B-Plan-Änderung kann nun auch dieses Kapitel als abgeschlossen betrachtet werden.

Zwei Straßenlaternen geplant

In die nahe Zukunft richtete sich ein weiterer Beschluss des Bauausschusses. Am Alten Helweg sollen zwei Straßenlaternen bald für bessere Sichtverhältnisse sorgen. Das Angebot einer Schaumburger Firma in Höhe von 1750 Euro pro Lampe inklusive Installation lag dem Ausschuss bei seiner jüngsten Sitzung vor. Bevor die Lieferung und Montage in Auftrag gegeben werden soll, wollen die Mitglieder des Bauausschusses ein weiteres Angebot einholen. sk

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