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Beckedorf Arbeiten an der Beckedorfer Bushaltestelle
Schaumburg Lindhorst Beckedorf Arbeiten an der Beckedorfer Bushaltestelle
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00:16 12.06.2017
Manch Lastwagenfahrer legt auf der Beckedorfer Hauptstraße den Rückwärtsgang ein, weil der Weg zur B65 dicht ist.  Quelle: bab
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Beckedorf

 Ortsfremde Autofahrer müssen sich offensichtlich erst an die damit verbundene Sperrung gewöhnen. So sei bereits Schwerlastverkehr in die Kirchstraße geraten, wo es keine Wendemöglichkeit gebe, berichtet Bürgermeister Dieter Wall. „Es ist schon wieder Chaos“, sagt er und führt das auf eine fehlerhafte Ausweisung der Umleitungsstrecke zurück. Auch am Freitagmorgen zeigten sich Lastwagenfahrer zeitweilig desorientiert und sogar dreist. Trotz zweier Einfahrtverbotsschilder, Baken und Gegenverkehr fuhren einige einfach auf der Gegenspur an der Baustelle vorbei, obwohl sie von den Bauarbeitern auf das Verbot aufmerksam gemacht wurden.

Die Arbeiten sollen noch rund vier Wochen dauern und die halbseitige Sperrung so wie derzeit beibehalten werden, berichtet Wall. Das bedeutet, dass die Fahrzeuge, die von der Bundesstraße 65 in den Ort wollen, freie Fahrt haben. Wer aus dem Unterdorf kommt und auf die B 65 oder ins Oberdorf möchte, muss vier Wochen lang Umwege in Kauf nehmen.
Mit der Maßnahme setzt Beckedorf die geplante Umgestaltung der Bushaltestelle an der Kreuzung zum Westerntor und Kirchstraße um und realisiert die Fußgängerampel. Alles zusammen koste 90.000 Euro, sagt Wall. 60.000 Euro davon kommen durch Fördermittel herein.

Hauptsraße wird Schmaler

Die Bushaltestelle an der Westseite der Hauptstraße bekomme zudem ein Bushäuschen mit roten Klinkern, kündigt Wall an. Gegenüber ist bereits ein Häuschen vorhanden. Den Auftrag für den Stromanschluss der künftigen Dunkelampel habe die Gemeinde bereits vergeben, berichtet der Bürgermeister. Die Ampel ist ein wesentlicher Teil der Beckedorfer Planung, da sie vor allem zur Schulwegsicherheit beitragen soll.

Die Haltebuchten werden beseitigt und der Bus hält künftig am Fahrbahnrand, der mit einem Hochbord versehen wird, sodass der Einstieg in den Bus erleichtert werde, beschreibt Markus Brockmann, Leiter der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Geschäftsbereich Hameln eine wesentliche Veränderung. Bei absenkbaren oder Niederflurbussen kann dann sogar barrierefrei eingestiegen werden. Die Fußgängerbereiche hinter den Haltestellen vergrößern sich durch den Umbau, die Hauptstraße selbst wird schmaler, wie Wall erläutert.  bab

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