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Gemeinde muss Gang zurückschalten

Planungsprozess: Verlegung der Bushaltestelle Gemeinde muss Gang zurückschalten

„Das hätte nie geplant werden dürfen“, schimpft Beckedorfs Bürgermeister Dieter Wall (SPD) über die Bushaltestelle „Buschmann“ an Beckedorfs Hauptstraße. Auf der westlichen Straßenseite steht zwischen Vorgärten und Gosse das Haltestellenschild, doch Platz für die pendelnden Schüler sei nirgendwo.

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An der Bushaltestelle zwischen Vorgärten und Gosse ist es für Fahrgäste viel zu gefährlich, meint die Gemeinde Beckedorf.

Quelle: bab

Beckedorf.  „Sollen die etwa in der Gosse stehen?“, fragt sich Wall. Auch der Bürgerbus der Samtgemeinde Lindhorst hält dort und die Fahrer haben bereits registriert „wie eng das da ist“.
Die Gemeinde Beckedorf hatte auch eigentlich schon Hebel in Bewegung gesetzt, um die Haltestelle rund 150 Meter weiter nördlich zu platzieren, kurz vor der Straße Vor dem Dorn.

Wie Wall sagt, habe bei einem Termin mit dem Landrat, der Kreisdezernentin und Vertretern der Polizei Einigkeit gegeben, dass die Haltestelle am derzeitigen Standort deplatziert sei und eine Verlegung sinnvoll wäre.

„Wir haben gesagt, bekommen, dass ein vorzeitiger Baubeginn in Ordnung ist“, begründet Wall, dass die Gemeinde Beckedorf danach sofort tätig geworden ist, Aufträge vergeben hat und schon ein Bushäuschen mit allem Drum und Dran bestellt hat. Doch so schnell, wie die Beckedorfer Gemeinde dies gerne hätte, geht es nicht.

Obwohl er mit der Kritik an der Haltestelle bei Landkreis und Straßenbehörde auf offene Ohren stößt, muss Wall einen Gang zurückschalten. Zuerst müsse einen „vernünftigen Planungsprozess geben“, sagt Markus Brockmann, Leiter der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Geschäftsbereich Hameln. Denn Straße und die vorgesehene Fläche gehören dem Land Niedersachsen.

Und nun müsse zunächst geklärt werden, ob sich der vorgeschlagene neue Standort überhaupt eigne. Denn dieser liege in einer Kurve und die Sichtverhältnisse müssten auch überprüft werden. Die Straßenbaubehörde werde den Bereich nun vermessen und verschiedene Lösungen skizzieren, sagt Brockmann, der glaubt, dass ein neuer Standort bis Ende der Sommerferien eingerichtet werden könne.

„Das ist der Hit“, sagt Wall lachend, denn nach seiner Meinung könnte das Ganze längst passiert sein. „Wir lehnen uns aus dem Fenster nehmen Geld in die Hand und kommen nicht vorwärts“, beklagt er die Verzögerung. Bisher habe sich das Land um den Streifen, auf dem Büsche und Bäume stehen, noch nie gekümmert.

So seien nun mal die Regularien, sagt Brockmann, der Verständnis dafür hat, dass ehrenamtliche Politiker das Prozedere nicht immer parat haben. „Wir kriegen das hin, wir müssen nur die Reihenfolge einhalten“.  bab

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