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Keine Angst vor klaren Worten

Sprachkompetenz fördern Keine Angst vor klaren Worten

„Durch Sprache öffnet sich einem die Welt.“ Dieser Auffassung ist Linda Koevoet, Leiterin der Kita Mondschaukel in Beckedorf. Darum hat sie das Projekt „Keine Angst vor klaren Worten“ initiiert. Für die Umsetzung holte sie Sandra Schifkowski, Sozialpädagogin und Therapeutin aus Lüdersfeld, mit ins Boot.

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Dieter Wall (von links), Matthias Hinse, die Kinder sowie Linda Koevoet und Sandra Schifkowski freuen sich auf das neue Projekt im Kindergarten. Im Hintergrund leuchtet der bunte Bauwagen, den der Verein „Wir für soziale Gerechtigkeit“ zuletzt mitfinanziert hatte. 

Quelle: kil

Beckedorf. Ziel des Projektes ist es, die Freude an Sprache und am Sprechen zu wecken und einander besser verstehen zu können. Bei der Finanzierung hilft der Lindhorster verein „Wir für soziale Gerechtigkeit“ mit einer Spende von 500 Euro.

Vier Einheiten

Das Projekt soll im August/September starten und sich über vier Einheiten erstrecken, in denen die Sozialpädagogin mit Eltern, Kindern und Mitarbeitern arbeiten möchte. Koevoet hat sich bewusst für die Förderung der Sprachkompetenz im Kindergarten entschieden, weil ihr aufgefallen ist: „Manche Kinder trauen sich nicht, richtig zu sprechen.“ Und die Kita-Leiterin weiß: Ohne ein gutes Sprachvermögen bliebe einem so manche Tür verschlossen. Das Training mit Schifkowski soll Mut machen, zu sprechen und vor allem nachhaltig wirken.

Schifkowski bezieht sich auf drei Voraussetzungen für das freie Sprechen: Den Wortschatz, die individuellen, motorischen Möglichkeiten jedes Kindes und eine soziale, angstfreie Umgebung, um sich öffentlich äußern zu können. Mit den Kindern möchte sie das auf spielerische Weise üben. Zudem werden Eltern und Erzieher eingebunden, um langfristig Erfolge zu erzielen.
Koevoet glaubt: Wenn sich das Projekt bewährt, sei eine regelmäßige Wiederholung wünschenswert und denkbar. kil

Junge Gesichter im Vorstand

Frischer Wind im Verein: Sebastian (links) und Nils Niklas Hinse (rechts ) verstärken den Vorstand um ihren Vater und Vorsitzenden Matthias Hinse.

Quelle:

Der Vereinsvorstand von „Wir für soziale Gerechtigkeit“ kann sich über junge Verstärkung freuen. Peter Roder und Detlef Lipke, die den Verein vor rund elf Jahren mit gegründet hatten, haben sich aus dem Vorstand verabschiedet. Neu ins Vorstandsteam wählten die Mitglieder Sebastian Hinse als Kassenwart und Nils Niklas Hinse als Schriftführer.

Einige Tausend Euro jedes Jahr

Der Vorsitzende Matthias Hinse berichtete während der Jahresversammlung des Vereins über die vielen geleisteten Hilfeleistungen. Die Anschaffung von Schulmaterialien, Sportschuhen oder Zuschüsse zu Klassenfahrten – „die Liste ist lang“, berichtete Hinse. Einige Tausend Euro spende der Verein jedes Jahr für diverse Anschaffungen, Aktionen und Projekte in der Samtgemeinde. Zuletzt liefen die Mitglieder beim Hannover Marathon mit, um Spenden für Kindergärten der Samtgemeinde zu sammeln.

„Die Unterstützung ist ungebrochen eine riesige“, lobt der Vorsitzende die Spendenbereitschaft. „Wer denkt, nach über elf Jahren sei die Situation für Kinder deutlich besser geworden der irrt, soziale Gerechtigkeit ist immer noch ein Anspruch und nicht die Wirklichkeit.“ kil

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