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Rund um die Kirche läuft das Godehardi-Fest

Beckedorf / Tracht Rund um die Kirche läuft das Godehardi-Fest

Eine Ausstellung und Filme über die Tracht sowie eine ganze Familie, die sich in die Traditionsgewänder der hiesigen Gegend gekleidet hatte: Die Schaumburger Tracht hat im Mittelpunkt des Godehardifestes, eines bunten Herbstmarktes rund um die Kirche, gestanden.

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Die Riepener Familie August und Freunde präsentieren sich in der Lindhorster Tracht.  sk

Beckedorf. Der Förderverein der Godehardi-Gemeinde, dem der Erlös des Festes zufließt hatte zum Erntedankbasar eingeladen. Vereinsvorsitzende Angelika Buschmann freute sich über die friedlich-fröhliche Atmosphäre des Tages, über "ein ganz tolles Miteinander." Dazu trugen viele Gemeindemitglieder bei, von Mädchen der evangelischen Jugend, die Crepes servierten, über Ursula Ense, die selbstgenähte Decken, Stofftiere und Handy-Hüllen verkaufte bis zum Rodenberger Martin Schmeier. Dieser hatte nicht nur selbst gezogene Zimmerpflanzen im Angebot. Der Vorsitzende des Fischereivereins Rodenberg setze seinen Räucherofen für Forellen in Betrieb.

"Wie lange noch?" Während sich die meisten Besucher Kaffee und Kuchen oder Kartoffelsalat schmecken ließen, die bunten Stände inspizierten oder bei warmem Wetter im Freien zum Klönen zusammensaßen, hatte Svea ein Last zu tragen. Die prächtige perlenbestickte Krone der Lindhorster Tracht wiegt gut und gerne vier Kilogramm und die 14-Jährige trug das Gebilde auf dem Haupt, in streng aufrechter Haltung, gewandet in die Tracht einer Patin. Sogar das Baby, immitiert mit einer Puppe und  ebenfalls in Tracht ausstaffiert, fehlte nicht in Sveas Arm. Das Posieren für zahlreiche klickende Kamera wurde für die 14-Jährige das junge Mädchen anstrengend. Zwischendurch befreite Mutter Bianca die Tochter von der Krone.

Initiator der Trachtenschau war Vater Volker August. Der Riepener hat die Trachtenteile aus der Familie zusammengesammelt und widmet sich der historischen und in Trachtengruppen lebendig gehaltenen Kleiderordnung. An Ausstaffierung und Farbstellung der Tracht ist der jeweilige Stand der Trägerin abzulesen. Den Stoff für die erste Tracht stiftete einem jungen Mädchen zur Konfirmation früher die Patin und ein Bräutigam war zuständig für die Bernsteinkette seiner Erwählten. Das erfuhren die Gäste des Godehardi-Festes in einem Film, der in der Pfarrscheune gezeigt wurde. sk

 

 

 

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