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So will Beckedorf sparen

Haushaltssicherungskonzept verabschiedet So will Beckedorf sparen

Die Gemeinde Beckedorf hat in ihrer Ratssitzung ein Haushaltssicherungskonzept vorgestellt und einstimmig beschlossen. Dieses war nötig geworden, nachdem die Finanzaufsicht des Landkreises den ursprünglichen Haushaltsplan für 2015 mit einem Defizit von etwa 430 000 Euro abgelehnt hatte.

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Beckedorf (js). Mit den neun Punkten sei „eine grundlegende Haushaltsstabilität zwar nicht zu erzielen“, wie Bürgermeister Dieter Wall einräumte. Allerdings hofft er, dass die Bemühungen ausreichen, den Haushalt für 2015 zu genehmigen. So will die Gemeinde sparen:
 Kindergarten : Ein Faktor für das Defizit sind Personalkosten in der Kita Mondschaukel, insbesondere nach Einrichtung der Krippengruppe, einer Ganztagsgruppe sowie der Ausweitung der Öffnungszeiten: Die Gebühren werden in allen Bereichen ab August auf 240 Euro (Ganztag) und 140 Euro halbtags angehoben.
Intensivierung der Außendarstellung: Durch Maßnahmen wie einen Tag der offenen Tür und Flyer soll die Auslastung der Mondschaukel verbessert werden. Erste Vorkehrungen hätten nach Worten von Wall schon Erfolge gezeigt: Die Krippe sei bis 1. Juli 2017 ausgebucht.
Zusammenarbeit : Mit der Samtgemeinde und den übrigen Mitgliedsgemeinden sollen Gespräche geführt werden, ob und inwieweit es auf Kita-Ebene zu einer Zusammenarbeit kommen kann. „Man könnte die leer stehenden Räumlichkeiten der Schule nutzen, um weitere Krippenplätze zur Verfügung zu stellen“, so Wall.
Gewerbesteuer: Die Gewerbe- sowie Grundsteuer A und B werden künftig auf Landesdurchschnitt erhöht. „Das macht Sinn, weil wir auch im Landesdurschnitt abgeben müssen“, sagte Jörg Windheim (CDU).
Senkung: Die Gemeinde wird einen Antrag auf Senkung der Samtgemeinde-Umlage um fünf Hebesatzpunkte stellen.
Stundung: Außerdem wird Beckedorf einen Antrag auf Stundung der Kreisumlage für ein Quartal – Rückzahlung nach spätestens drei Jahren – stellen.
Dorfgemeinschaftshaus: Die Gebühren für die Anmietung des Dorfgemeinschaftshauses werden moderat angepasst. „Die Nutzungsentgelte bleiben zwar gleich“, erklärt Bürgermeister Wall, dafür wird aber der Reinigungssatz erhöht.
Mieterhöhung: Die Mieten für die Wohnungen Hauptstraße 15 (außer Arztpraxis/Physiotherapie), Riepener Straße 4 und Schulstraße 4 sowie die im Besitz der Gemeinde befindlichen Garagen werden nach den Sommerferien angehoben.
Leistungsbeschränkung: Die freiwilligen Leistungen, unter anderem die Förderung der Vereine im Ort, werden um 50 Prozent eingeschränkt. „Wir können nur geben, wenn wir etwas haben“, sagte Wall. Er hoffe, dass die Vereine das verstehen. „Wir müssen dort leider kürzen“, sagte auch Windheim, allerdings sei ein gänzlicher Wegfall der Hilfen nicht zu empfehlen.

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