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Sozialverband warnt vor Altersarmut

Beckedorf Sozialverband warnt vor Altersarmut

„Wir haben 80 Anmeldungen gehabt, was schon erstaunlich ist. Und davon sind 15 Nichtmitglieder“, hat sich der Schaumburger Kreisvorsitzende des Sozialverbands Deutschland (SoVD), Winfried Lange, zufrieden über die Veranstaltung des Ortsverbandes in Beckedorf gezeigt. Sorgen macht sich Lange um die zukünftigte Rentengeneration.

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Für den Beckedorfer SoVD-Vorsitzenden Horst Schlüter gehört auch Geselligkeit zum Vereinsleben wie ein Nachmittag mit dem Schaumburger Shanty-Chor.

Quelle: bab

Beckedorf. „Der Verband muss aus seinem Dornröschenschlaf heraustreten“, sagte Lange mit Blick auf die gesamte Kreisorganisation. Deshalb waren auch Vertreter aus anderen Ortsvereinen eingeladen, um Verbindungen herzustellen, die den Mitgliedern nützlich sein könnten.

In Beckedorf ging es laut Lange zunächst darum, zu zeigen: „der SoVD ist wieder da“. Der Ortsverband solle nicht nur erhalten, sondern entgegen dem Trend auch ausgebaut werden. Denn wie Lange in seiner Rede ausführte, sieht der Sozialverband schwere Zeiten auf die zukünftige Rentengeneration zukommen. 2050 werde die nach dem heutigen Durchschnittsverdienst bemessene Rente bei 687 Euro liegen. Altersarmut sei programmiert.

Am Rande der Veranstaltung sagte Lange, er sei sicher, dass im Verband etliches Potenzial schlummere, um Menschen in prekären Situationen ehrenamtlich zu helfen. So sei auch die Ankündigung „Beckedorfer für Beckedorfer“ zu verstehen, mit welcher der SoVD für die Veranstaltung Werbung gemacht hatte. Die Mitglieder müssten sich fragen: „Wo kann ich eine gute Tat tun?“

Dem neuen Vorsitzenden des Ortsverbandes, Horst Schlüter aus Suthfeld, ist aber auch das Miteinander im Verband wichtig. „Wir wollen zeigen, dass der SoVD auch ein geselliger Verband ist“, sagte er. Für diesen Teil hatte der Sozialverband den Schaumburger Shanty-Chor engagiert, der im Beckedorfer Gemeindehaus für die Musik sorgte.

Zum Abschluss der Veranstaltung sollte ein Erfahrungsaustausch folgen. Das Thema lautete: „Welche Unterstützung ist möglich für Oma und Opa, Mutter und Vater, Kinder“. Konkrete Ergebnisse habe der Verband laut Lange nicht erwartet, weil der SoVD auf informelle Gespräche als Einstieg für künftige Treffen setzte. Mittelfristig müsse der SoVD durch „innere Revision“ des gesamten Kreisverbandes auf neue Füße gestellt werden, was einige Jahre in Anspruch nehmen werde, glaubt Lange. bab

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