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Sport „aus Spaß an der Freude“

Beckedorf / Hobbyrunde Sport „aus Spaß an der Freude“

Konstant und zielsicher wird der Ball über das Netz geschlagen und erzeugt für näher Kommende das allseits bekannte „Plopp“, wenn die gelbe Kugel auf die Bespannung des Tennisschlägers prallt.

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Die Beckedorfer Hobbyspieler treffen sich einmal pro Woche.

Quelle: svb

Beckedorf (svb). Es ist nicht Wimbledon, sondern der Tennisplatz an der Beckedorfer Jahnstraße, aber Spielfreude und Begeisterung sind auf beiden Spielplätzen durchaus vergleichbar.

Die Tennis-Herren ab 65 Jahren der Schaumburger Hobbyrunde genießen sichtlich ihre Spiele und legen sich auch mächtig ins Zeug dabei. Ohne Druck und mehr zum Vergnügen absolvieren die Seniorenmannschaften einmal wöchentlich ihre Doppel-Spiele auf dem heimischen oder einem gegnerischen Vereinsplatz.

„Ich spiele aus Spaß an der Freude“, erklärt Horst Stege vom Beckedorfer SV. Auch nach einer Niederlage wie am vergangenen Spieltag zeigt sich Stege überaus sportlich und fair. „Man möchte zwar gewinnen“, meinte er, „aber wenn die anderen gewinnen, ist es nicht so dramatisch“. Ob Sieg oder Niederlage, Fairplay wird bei den „Tennis-Rentnern“ ganz groß geschrieben.

Nach jedem Matchball gibt es das traditionelle Händeschütteln über der Netzkante. Bei den Hobbyfreunden läuft diese Zeremonie mit zusätzlichem Scherzen und Lachen ab. Sofort wird analysiert, woran es gelegen haben könnte, dass heute die eine und nicht die andere Mannschaft gewonnen hat.

Trägheit kann man keinem der Senioren vorwerfen, denn jeder Spieler lässt bei den wöchentlichen Treffen genügend Schweiß auf dem Platz. Die Konzentration und der Wille zum Sieg stehen den meisten Spielern ins Gesicht geschrieben und hin und wieder wird sich energisch auf die Lippe gebissen. Es wird nach einem vergebenen Punkt auch mal frustriert „Menschenskinder“ über den Platz gerufen. Oder ein anderer Ausruf des Ärgers.

Bei Walter Sengstock hat der SV eine Ausnahme gemacht. Er darf nämlich schon mit jungen 63 Jahren bei den „Rentnern“ mitspielen. Er findet das „große Spitze“ und genießt die „hervorragende Stimmung“ unter den Spielern. Sengstock kam erst im fortgeschrittenen Alter zum Tennis und freut sich immer, „wenn wir uns treffen können“, sagt er über seine Freunde in der Hobbyrunde.

Hin und wieder gibt es auch eine Kleinigkeit zu Essen und eine Brause nach dem Spiel, so Sengstock. Auch ein „Bierchen“ genehmige man sich hinterher, ergänzt schmunzelnd Helmut Kerkmann, Sportwart des SV, der am vergangenen Spieltag als Gastgeber die Aufsicht über die „Senioren-Liga“ führte. „Spaß am Tennis“ sei der springende Punkt für die in diesem Jahr ins Leben gerufene Liga.

„Es hat sich eine gute Hobbymannschaft gegründet“, fasst Werner Kolbe, Mannschaftsführer der Beckedorfer Herren, kurz und knapp zusammen. Man verstehe sich untereinander überaus gut, was auch Voraussetzung für ein geselliges Zusammenspiel sei.

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