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Neue Beschilderung am Schulweg Verboten

Die Gemeinde Beckedorf hat am Schulweg neue Schilder installiert und aus der Sackgasse kurioserweise eine Art Einbahnstraße gemacht. Der Landkreis, dessen Straßenverkehrsbehörde eigentlich zuständig für die Anordnung von Schildern ist, hat dafür aber keine Genehmigung erteilt.

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Beckedorf hat die Sackgasse zu Turnhalle und Kindergarten mit einem Verbot der Einfahrt belegt, samt Ausnahme.

Quelle: bab

Beckedorf. Der Schulweg ist die einzige Zufahrt zum ehemaligen Schulhof, zur Turnhalle und zum Kindergarten. Eine weitere Zufahrt gibt es nicht.

Nun prangt seit gestern das Schild mit der Bedeutung „Verbot der Einfahrt“ am Schulweg. Darunter der Hinweis: „Ausgenommen Anlieger und Mieter der Sporthalle“. „Das Zusatzschild gibt es so nicht“, sagt Klaus Heimann, Sprecher des Landkreises, der sich beim Straßenverkehrsamt erkundigt hat. Es liege auch keine Genehmigung für die Installation des Schildes vor, die Gemeinde Beckedorf habe jedoch angekündigt, die Aufstellung dieser Schilder nun zu beantragen. Dass dies im Nachhinein geschieht, sei nicht üblich, gibt Heimann zu, hält sich aber ansonsten in Bezug auf das eigenmächtige Vorgehen der Gemeinde Beckedorf bedeckt.

Gespräche mit der Polizei führen

Ob für diese Schilderkombination allerdings eine Genehmigung erteilt wird, ist nicht sicher. Zuvor hing dort das Schild „Verbot für Kraftfahrzeuge“, ebenfalls mit Ausnahmeregelung. „Unsere Leute werden sich das noch mal ansehen und mit der Polizei Gespräche führen“, kündigt Heimann an, die Situation rund um die ehemalige Schule zu klären.

Beckedorfs Bürgermeister Dieter Wall (SPD) nimmt die Angelegenheit erst einmal auf seine Kappe. „Wenn der Landkreis sagt, so geht das nicht, schraube ich das Schild halt wieder ab“, kündigt er an. Als Grund für die Maßnahme nennt Wall die unkontrollierte Zunahme des Verkehrs seit der Schließung der Schule, dem er Einhalt gebieten will. Da sich an die alten Schilder niemand gehalten habe, habe er die Signale verschärfen wollen und versuche es jetzt mit dem Verbotsschild. Außerdem gibt der Bürgermeister an, dass es sich bei dem Schulweg nicht um eine öffentliche Straße handele, sondern um eine gemeindeeigene Grundstückszufahrt. bab

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