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Wieder nicht ausgeglichen

Im Minus Wieder nicht ausgeglichen

Die Gemeinde Beckedorf kann ihren Haushalt wie in in den Vorjahren wieder nicht ausgleichen. Das geht aus dem Vorbericht zum Haushaltsplan hervor.

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„Zu diesen Kosten gibt es keine Alternative“

Die Gemeinde Beckedorf kann ihren Haushalt nicht ausgleichen.

Quelle: Symbolfoto

Beckedorf. Da das Defizit im Ergebnishaushalt von rund 430 000 Euro vor allem auf die erhöhte Samtgemeindeumlage zurückzuführen ist, regt Bürgermeister Dieter Wall dringend an, auf eine Senkung der Umlage hinzuwirken.

„Es kann nicht angehen, dass die Samtgemeinde einen ausgeglichenen Haushalt verabschiedet, während die Gemeinde Beckedorf mit einem Minus von mehr als 400 000 Euro starten muss“, heißt es. Im Gemeinderat kommt der Haushaltsplan am Donnerstag, 12. März, um 19 Uhr auf den Tisch.

Das Defizit macht die Aufnahme eines Kassenkredits von 450 000 Euro erforderlich. Damit beträgt die Neuverschuldung im laufenden Jahr 383 000 Euro. Nachdem die Personalkosten im Kita-Bereich zuletzt stabil waren, werden sich diese im laufenden sowie in den kommenden Jahren nach oben entwickeln, heißt es. Abzuwarten bleibe auch, wie sich die Dinge mit der leer stehenden alten Schule entwickeln. So könne die Aufstellung eines Nachtragshaushaltes schon jetzt nicht ausgeschlossen werden.

Für 2014 war bereits ein Nachtragshaushalt nötig, weil mit der Sanierung der Sporthalle und Teilen der Kitas erhebliche Investitionskosten angefallen waren. In diesem Jahr sind Investitionen von rund 130 000 Euro geplant. Unter anderem für die Teilerschließung „Am alten Helweg“, für Brandschutzmaßnahmen in der Krippe sowie für den Austausch der nördlichen Fensterfront an der Sporthalle. Alle Maßnahmen seien „unumgänglich“.

Auch der Blick auf die Folgejahre ist wenig rosig. Die mittelfristige Finanzplanung weise darauf hin, dass ein ausgeglichener Haushalt auch in den kommenden Jahren unwahrscheinlich sei. Die Anhebung der Hebsätze bei den Grundsteuern, Gewerbesteuern und Kitagebühren verbessere die Finanzlage nur marginal. Obwohl die Gemeinde strukturell gut aufgestellt sei, verbleibe durch die jährlichen Abschreibungen – „und nicht zuletzt auch durch die nicht unerheblichen Umlagezahlungen“ – nur ein geringer, beziehungsweise „kein finanzieller Spielraum“.

Mit Blick auf die Doppik weist Wall daraufhin, dass die Gemeinde ohne die jährlichen Abschreibungen „absolut handlungsfähig“ wäre. kil

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