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Bergtal wird für Olympia 2014 zugepflastert

Heuerßen/Sochi / Seidenstraßen-Rallye Bergtal wird für Olympia 2014 zugepflastert

Die Seidenstraßen-Rallye (Silkway-Rallye) ist für den Heuerßer Dieter Thomas mittlerweile Geschichte. Der Mannschaftsarzt des MAN-Truck-Teams beendete das Rennen mit gemischten Gefühlen.

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Ales Loprais und Crew zelebrieren ihren Sieg bei der Seidenstraßen-Rallye.

Einerseits genoss der Mediziner trotz aller Strapazen das Abenteuer. „Aus meiner Sicht ist Russland ein sehr interessantes, schönes Land mit vielen neuen Eindrücken“, schreibt Thomas in seinem Internetblog http://silkwayrallye.over-blog.de.

Zuletzt staunte der Schaumburger auch über die kommende Olympiastadt Sochi. „Sochi und Umgebung ist eigentlich wunderschön – wie an der Côte d’Azur: Palmen, Bananenstauden, Wärme, Meer und Hochgebirge. Jede Menge Touristen und Große Badestrände, allerdings auch alles mit Betonburgen zugebaut“, schreibt Thomas.

Er wundere sich aber angesichts der katastrophalen Straßenzustände, wie dort in 2014 die olympischen Winterspiele ausgetragen werden sollen. Andererseits weise eine 40 Kilometer lange Baustelle darauf hin, dass die Veranstalter das Problem ebenfalls erkannt haben. Dennoch: „Es werden riesige Brücken gebaut, eine neue Autobahn und, und, und. Wie kann man ein so schönes Bergtal nur so zupflastern – in Deutschland undenkbar“, lautet der Kommentar des Teamarztes.

Sportlich lief es für dessen Equipe nicht rund, Detlev Ruf und Franz Echter, die Dakar-erpropten Piloten, konnten in den Kampf um das Podium nicht eingreifen. Der Dakar-Sieger der Truck-Wertung, Firdaus kabirov (Kamaz), verlor seinen ersten Platz noch auf den wirklich allerletzten Drücker an den Tschechen Ales Loprais (Tatra), Sohn des sechsfachen Dakar-Siegers in der Lastwagen-Wertung, Karel Loprais. Kabirov wurde bei einem Transfer geblitzt und bekam eine Stunde Zeitstrafe aufgebrummt.

„Man wurde das Gefühl nicht los, dass hier die Politik eine große Rolle spielt bei der Preisverteilung“, unkt Thomas im Blog. Das Interesse in Russland an der Silkway-Rallye sei in jedem Fall enorm groß, was Sponsoren und Automobilfirmen wiederum zufriedenstellen dürfte.

Bei einer Abschlussparty „mit viel Wodka“ feierten die Teilnehmer Abschied von der Seidenstraße. Im kommenden Jahr stehen mit der Dakar-Rallye und der Silkway-Rallye wieder zwei events der Dakar-Serie im Rennkalender.

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