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Bürgermeister Stahlhut tritt zurück

Andreas Walter als Nachfolger im Gespräch Bürgermeister Stahlhut tritt zurück

Frank Stahlhut (SPD) tritt aus persönlichen Gründen von seinem Amt als Bürgermeister der Gemeinde Heuerßen zurück. Der 54-Jährige füllte diesen Posten seit 2006 aus. Bereits Ende Januar hat er den Antrag auf Entlassung aus dem Ehrenbeamtenverhältnis gestellt.

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Andreas Walter ist neuer Bürgermeister

Frank Stahlhut

Quelle: Archiv

Heuerßen. Ein Nachfolger soll bei der nächsten Ratssitzung am Donnerstag, 12. März, gewählt werden. Sitzungsbeginn ist um 19.30 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus in Kobbensen.

 Die Nachfolge ist nach Angaben von Armin Stöber (CDU), stellvertretender Bürgermeister, noch offen. Jede Fraktion kann einen Vorschlag machen. Alles deutet aber daraufhin, dass Andreas Walter (Wählergemeinschaft) der neue Bürgermeister werden könnte.

 Der 51-jährige Mitarbeiter einer Telefongesellschaft selbst schließt das jedenfalls nicht aus. Walter sei durchaus bereit, den Posten auszufüllen, gab er auf Anfrage zu. Als zweiter Stellvertreter des Bürgermeisters sei er ja „im Thema“, meint Frank Stahlhut dazu und bestätigt, dass Walter „im Gespräch“ sei. Ob sein Nachfolger ebenfalls aus der SPD kommt, sei nicht wichtig meint Stahlhut.

 Walter ist seit rund zehn Jahren in der Kommunalpolitik. Aus der Wählergemeinschaft sei er wohl der einzige Kandidat für den Posten, sagt er – und bei elf Ratsmitgliedern sei die Auswahl begrenzt. Letztlich, meint Walter, könne wohl keine Rücksicht auf die Parteizugehörigkeit genommen werden. Die Fraktionen hätten sich auch untereinander schon besprochen, sagt der 51-Jährige.

 Zusammen mit Stöber hat er Stahlhut bereits seit Oktober 2014 vertreten und die Geschäfte der Gemeinde geführt.

 Stöber zufolge gibt es niemanden, der von sich aus unbedingt „nach vorne drängt“. Trotzdem ist er optimistisch, dass sich ein Kandidat finden wird. Er selbst stellt sich nicht zur Wahl. Mit seinem Stellvertreter-Posten, seinem Amt als stellvertretender Ortsbrandmeister und dem Schichtdienst bei der Polizei sei das nicht zu vereinbaren. „Das ist zu viel.“ Und mehrere Sachen nur halb zu verfolgen, „macht keinen Sinn“. Immerhin komme man als Bürgermeister auf rund 20 Stunden ehrenamtliche Arbeit. Und das, obwohl ein Großteil der Verwaltung von der Samtgemeinde erledigt werde.  kil

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