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Die Heuerßer haben ihr Dorf aufgeräumt

Sauber! Die Heuerßer haben ihr Dorf aufgeräumt

Nicht nur „Eine Hand für Heuerßen“ – so der Titel der jährlichen Aktion – haben mehr als 20 Bürger am Sonnabend frei gehabt: Mit beiden Händen griffen sie zu Schubkarre, Schaufel und Besen, befreiten Gräben im Ort von Unrat und räumten rund um das Dorfgemeinschaftshaus in Kobbensen auf.

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Heuerßen. Dort, wo im September das 800-jährige Bestehen des Ortsteils gefeiert wird. „Otto hat viel vor!“ wurde Otto Bahe (79) morgens um 9 Uhr launig von bereits wartenden Aufräumern an der Alten Schule begrüßt. Der 79-Jährige rückte mit voll bepackter Schubkarre an.

Auch Bürgermeister Andreas Walter fuhr mit dem Cabrio vor, ebenfalls ausstaffiert für die große Müllsammelaktion. „Die Gräben nach Kobbensen sind bereits ausgehoben worden“, verkündete der Ortschef eine Arbeitserleichterung und lud für die Mittagsstunde zum Würstchengrillen an der Schutzhütte ein.

Bis dahin galt es, etliche Kilometer Gräben abzugehen. Neben weiterem Unrat wurde ein alter Teppich abtransportiert und ganze Arsenale an achtlos weggeworfenen geleerten Sekt- und Weinflaschen eingetütet.

Mitglieder der Jugendfeuerwehr und Jugendliche aus dem Ort befreiten die Gullys von Laub und Dreck. Mehr als 200 Gullydeckel à 25 Kilogramm Gewicht stemmten die Saubermacher. Vier bis fünf Radladerschaufeln voll Dreck wurden abtransportiert.

Zwar könnte auch der Bauhof die Gullys reinigen, berichtete Christoph Homeier, Vorsitzender des Heuerßer Bauausschusses. Pro Aktion würde dies aber 500 bis 1000 Euro kosten. Also heißt es: „Selbst ist der Bürger“. An alle Anwohner, die zur Reinigung der Gosse vor ihrem Haus angehalten sind, richtet Homeier den Appell: „Bitte, das Kehrgut nicht in die Gullys fegen!“ sk

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