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Gemeinde unterstützt Breitbandausbau

Heuerßen Gemeinde unterstützt Breitbandausbau

Beteiligt sich Heuerßen finanziell am Breitbandausbau in den unterversorgten Haushalten des Dorfes? Darüber hat der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung kritisch diskutiert. Im Raum stand eine Summe „im unteren vierstelligen Bereich“, wie Bürgermeister Andreas Walter erläuterte.

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Heuerßen. Wahrscheinlich würde es auf rund 3000 bis 4000 Euro hinauslaufen, die die Gemeinde bis 2018 dazuzahlen müsste. Die restliche Summe würde im Zuge des aktuellen Fördermodells zwischen dem Land Niedersachsen und dem Landkreis Schaumburg aufgeteilt. Ziel ist es nach Walters Angaben, die technischen Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass jeder Haushalt mit mindestens 25 bis 50 Megabit pro Sekunde versorgt werden kann. Damit könnten dann auch unterschiedliche Anbieter ihre Dienste in Heuerßen anbieten. Bislang sei dort nämlich nur Kabel Deutschland vertreten.

Zunächst seien sechs Häuser am Lohhof als unterversorgt eingestuft worden. Diese Zahl stieß den Ratsmitgliedern bitter auf. Walter zufolge kämen mindestens sieben weitere Häuser am Mühlenkamp hinzu. Und Karl-Heinz Weikert (SPD) meinte: „Das ist doch ein Witz. Diese Angaben können gar nicht stimmen.“ Ihm zufolge hapere es noch an weiteren Stellen.

Auch Harald Abmeyer traute den Zahlen nicht. „Bei dem überlaufenden Haushalt und, wenn ich die genaue Summe nicht kenne, kann ich dem nicht zustimmen“, machte er klar.

Christoph Meier (CDU) sah das anders: „Um den Breitbandausbau kommen wir nicht drumherum.“ Und: „So günstig wie jetzt kriegen wir das nie wieder“, sagte er und erntete Unterstützung von Stephen Gritzka (Wählergemeinschaft), der auch die dadurch entstehende Anbietervielfalt positiv herausstellte. Auch Walter mahnte an: „Ich weiß nicht, wie wir den Bürgern erklären wollen, dass wir hier keine Summe im Tausenderbereich investieren wollen.“ Gösta Berkenhagen (SPD) forderte schließlich eine Auszeit und zog sich mit der Fraktion zurück, um dann den Antrag zu stellen, dass sich die Gemeinde mit einer Deckelung von maximal 5000 Euro an den Anschlusskosten beteiligt – vorausgesetzt, dass sämtliche unterversorgte Haushalte versorgt werden. Dieser Vorschlag wurde einstimmig angenommen. kil

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