Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -4 ° Nebel

Navigation:
Heuerßer Feuerwehrhaus offiziell übergeben

Alles gut Heuerßer Feuerwehrhaus offiziell übergeben

Nach mehr als 15 Monaten Bauzeit hat die Samtgemeinde Lindhorst gestern das Feuerwehrhaus Heuerßen offiziell in Betrieb genommen.

Voriger Artikel
„Schaumburger Buben“ stechen alle aus
Nächster Artikel
Solaranlage: Zoff um Zähler

Ortsbrandmeister Alfred Kotlarski (von links), Gemeindebrandmeister Ralf Stöber, Planer Frank Taylor und Samtgemeindebürgermeister Andreas Günther sind froh, die Fertigstellung des Feuerwehrhauses jetzt feiern zu können.  bab

Heuerßen.  „Ihr habt lange warten müssen“, sagte Lindhorsts Samtgemeindebürgermeister Andreas Günther zu den Heuerßer Feuerwehrleuten, aber jetzt „ist doch alles gut“. In diesem Tenor äußerten sich auch die anderen Redner bei der Übergabe des neuen Gerätehauses, denn in einem waren sich alle einig: Das alte Spritzenhaus aus den fünfziger Jahren hätte den heutigen Anforderungen auf keinen Fall mehr standgehalten.

Eigentlich warteten die Heuerßer schon seit 2010 auf ihr neues Feuerwehrdomizil. Im Januar des Jahres hatte die Jugendfeuerwehr bei der Jahresversammlung einen Neubau angeregt, im Oktober 2010 stellte die Ortsfeuerwehr schließlich den Antrag.

Die Vertreter aus Samtgemeinde, Feuerwehr und Landkreis betonten, dass die gute Ausstattung der Feuerwehren eine notwendige Bedingung für die Freude am Ehrenamt ist. In dieser Hinsicht ist das neue Gebäude im Gegensatz zum alten für Gemeindebrandmeister Ralf Stöber „ein Quantensprung“. Und Ortsbrandmeister Alfred Kotlarski ist sich sicher:„Das wird einen Motivationsschub bei allen Kameradinnen und Kameraden auslösen“.

Kreisbrandmeister Klaus-Peter Grote betonte, dass diese Motivation vor allem bei der Jugend aufrecht erhalten werden müsse, denn eine gut funktionierende Jugendwehr so wie in Heuerßen sei „bitter nötig“ für den Fortbestand des ehrenamtlichen Brandschutzes.

Dabei machte Andreas Günther unmissverständlich klar, dass die Feuerwehr keine „Freizeiteinrichtung für technikbegeisterte Menschen“ ist, sondern unverzichtbarer Teil der Infrastruktur der Kommunen. Und dass die Brandschützer einen „tollen Dienst am Menschen“ leisten. „Darauf baut unser Staat auf“, betonte Landrat Jörg Farr ebenfalls den hohen Stellenwert ehrenamtlich geleisteter Arbeit.

Zur Zufriedenheit der Samtgemeindeverwaltung ist bei dem Bau finanziell „ein Superergebnis“ erzielt worden. Wie Günther angab, habe die Samtgemeinde den Haushaltsansatz von 773 000 Euro sogar noch unterschritten. Derzeit belaufen sich die Ausgaben auf 743  511,32 Euro und nur noch einige Rechnungen müssen beglichen werden.   bab

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Unternehmen quer durch alle Branchen haben sich auch in diesem Jahr wieder an der Aktion der Lions Clubs beteiligt, deren Erlös auch der „Weihnachtshilfe“ der Schaumburger Nachrichten zugute kommt. Hier finden Sie ab dem 1. Dezember die täglich aktuellen Gewinnnummern. mehr

In Ruhe einkaufen, erholsam Urlaub machen, in die Stadtgeschichte eintauchen oder einfach mal in einem der vielen Restaurants und Kneipen die Seele baumeln lassen. Lernen Sie Stadthagen von einer ganz anderen Seite und auf ganz besondere Weise kennen. mehr

Schaumburg