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Kindermusical

Wie die Drachen ihren Schrecken verlieren Kindermusical

„Ich glaub´ ich bin im Wald.“ Der geläufige Satz beschreibt die Kulisse für die Aufführung der Georgs-Kantate von Ralf Grässler durch Kinder und Jugendliche der Kirchengemeinde Heuerßen.

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Drachen, Hofdamen, Prinzessin und Ritter gestalten ein Singspiel, in dem die Angst vor dem Fremden thematisiert wird - und die Überwindung des Unbehagens.

Quelle: sk

Heuerßen. Vor und in einem echten dichten Baumbestand in Pflanzkübeln, ergänzt durch gemalte Burgfassaden agierten die jungen Sänger und Schauspieler am Sonntag. Die Kulisse spielte eine wichtige Rolle, denn im tiefen Wald hausen die Drachen (Johann Hellmann, Helene von Schöning und Finn Sahlfeld), die der Prinzessin Greta (Annalena Sahlfeld) und ihren Hofdamen richtig Angst machen.

Gesehen haben die Damen die Drachen zwar noch nie - aber ganz sicher: „Sie werden unseren Schmuck rauben!“ klagen die hübschen Fräuleins. Und so manche ist sich sicher: „Friedliche Drachen gibt es nicht!“ Der Ruf nach Ritter Georg (Ella Biemelt) und seinen Mannen wird laut; denn, so singt der ganze Kinderchor: „Drachen sind eklig und schrecklich!“ Die armen Drachen fühlen sich zu Unrecht in schlechtes Licht gerückt, wollen nur friedlich im Wald leben. Und Ritter Georg will sie auch nicht töten: „An meinem Schwert soll kein Blut mehr kleben.“ Schließlich kommt es zur Begegnung der Menschen mit den Drachen, und das bringt die Wende: „Ok, ok, wir haben kapiert. Ihr speit nur Feuer, damit ihr nicht friert“ , singen die Ritter. Menschen, stellt sich heraus, fressen die Drachen auch nicht. Es kommt zur Verständigung und zur Einladung der Hofdamen: „Besucht uns mal.“

Das Musical hat Therese Büchner mit den Kindern einstudiert. Geholfen haben die Kids-Treff-Betreuerinnen Astrid Weidemann, Heike Ostrowski und Britta Abs. Zum Treff, der sich verstärkt zum Kinderchor wandelt, sind alle Kinder ab sechs Jahren eingeladen, jeden Freitag von 16 bis 17.30 Uhr in der Arche.

Musikalisch haben die Aufführung Magda Schulz (Cello), Tristan Danek (Trommel) sowie Larissa Bittner und Alexander Hoppe (Trompete) begleitet. Am Piano saß Therese Büchner. sk

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