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Ob mit oder ohne Kirche

Weltliche Komponisten im Fokus Ob mit oder ohne Kirche

Welches Verhältnis zum Glauben hatten weltliche Komponisten wie Beethoven oder später Verdi, Richard Strauss, Wagner und Rachmaninoff? Dieser Frage geht der Stadthäger Jurist und Honorarprofessor für Musikgeschichte, Peter Apel, Sonnabend, 18. Februar, um 17 Uhr in der Kirche St. Jürgen in Heuerßen nach.

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Peter Apel (links) und Andreas Hecht freuen sich auf zahlreiche Besucher. 

Quelle: sk

Heuerßen. Das Thema ist im Luther-Jahr auf Begeisterung bei Pastor Andres Hecht gestoßen.  Kirche und Musik stehen sich nahe. „Es gibt keine Medien, die weniger Berührungsängste haben wie diese beiden“, sagt Apel. So spiele zum Beispiel der Gesang in der protestantischen Kirche eine große Rolle. Luther sei von Hans Sachs (1494 bis 1576), einem Poeten der Reformation und Meistersinger der Handwerkszünfte, als die „Wittenbergische Nachtigall“ bezeichnet worden.

Der Jahrhunderte später geboren italienische Opernkomponist Giuseppe Verdi hingegen habe die Kirche verachtet. Apel: „Und dennoch schreibt er ein Requiem.“ Man müsse nicht in der Kirche sein, um zu glauben, stellt Apel in den Raum, aber „ohne dass da irgendwas ist, kann man nicht leben.“

Für ihn, Apel (79), ist die Arbeit am Thema eine aufregende Sache gewesen und „eine besondere Freude nach lebenslanger Beschäftigung mit der Musik.“ Seit seiner Jugend vertieft sich der Stadthäger Rechtsanwalt in die Geschichte der klassischen Musik, referiert und moderiert Veranstaltungen in diesem Genre.

Apel hat geglaubt, alle wichtigen Komponisten im Detail genau zu kennen, hat deren spirituelle Seite jedoch nie besonders beleuchtet. Jetzt habe er die Bücher quasi „rückwärts gelesen“, noch einmal Neuland betreten.

Nach dem Vortrag in der Kirche, begleitet von Musikbeispielen von CD, laden Apel und Hecht zum gemütlichen Beisammensein bei einem Glas Wein in das Gemeindehaus „Arche“ ein. Der Eintritt ist frei. sk

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