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Tagesordnung rasiert – kein Rasenmäher

Grünpflege Tagesordnung rasiert – kein Rasenmäher

Die Gemeinde Heuerßen muss zunächst die Arbeiten für die Grünpflege der öffentlichen Flächen weiter fremdvergeben. Bei der jüngsten Ratssitzung ist erneut kein Beschluss zum Kauf eines eigenen Mähers getroffen worden.

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Getrennt und doch vereint

Symbolbild

Quelle: Archiv

Heuerßen. Dafür hat der Rat einstimmig abgelehnt, die Grünpflege für die Außenseite (zur B65) des neu entstandenen Walls zwischen der Straße Eichenbruch und der Bundesstraße zu übernehmen. Die neu erstellte Straße zur Siedlung Eichenbruch wird von der Gemeinde Heuerßen aber übernommen. Dafür bekommt diese einen Ablösebetrag von 103.100 Euro gutgeschrieben. Die Pflasterung des entstandenen Innenkurvenbereichs und die Kosten dafür übernimmt demnach die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr. Den Winterdienst für die Straße übernimmt der Bauhof der Samtgemeinde.

Mit den ausgehandelten Konditionen zur Übernahme der neuen Zufahrt nach Eichenbruch konnten sich alle Fraktionen im Heuerßer Gemeinderat anfreunden. Doch wie die Pflege der eigenen Grünflächen fortan weitergehen soll, steht noch nicht fest. Die Verwaltung hatte vorgeschlagen, einen eigenen Aufsitzmäher zu kaufen, um die Flächen durch eigene Gemeindearbeiter pflegen zu können. Sie erhofft sich dadurch eine Kostenersparnis. Bei der Ratssitzung lagen jedoch keine Vergleichsangebote vor, wie die Politiker kritisierten.

Angebote erst einen Tag vor der Sitzung

Klaus Büsking (SPD) forderte eine Aufstellung mit Preisen und eine Kalkulation der weiteren Kosten, die anfallen würden. Auch eine Vorführung der Geräte würde ihm vor einer Entscheidung zusagen. Auch dessen Fraktionskollegin Gösta Berkenhagen und der Sprecher der Wählergemeinschaft, Hans Bielefeld, bemängelten fehlende Kalkulationen. Wie Bürgermeister Andreas Walter entgegnete, seien vier Angebote eingegangen, aber erst einen Tag vor der Ratssitzung. So nahm der Gemeinderat den Punkt von der Tagesordnung.

Auf Nachfrage berichtet Walter, dass die Kirchengemeinde Heuerßen Interesse angemeldet habe, sich am Kauf eines Mähers zu beteiligen, weil diese für ihre eigenen Flächen auch nach einer neuen Lösung suche. Der Bürgermeister glaubt nicht, dass es in der Zeit der Wachstumsphase in diesem Jahr noch zu einem Beschluss kommt. Damit rechne er frühestens in zwei bis zweieinhalb Monaten. Die Verwaltung werde die Angebote nun aufschlüsseln und dem Rat vorlegen. In diesem Jahr werde wohl der Bauhof der Samtgemeinde noch mähen müssen. bab

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