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Lindhorst Ärger um Tische und Stühle
Schaumburg Lindhorst Lindhorst Ärger um Tische und Stühle
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19:46 25.03.2012
Die blauen Stühle sollen nach dem Willen der Gemeinde weggeräumt werden. Quelle: sk
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Lindhorst (sk)

Ebenso wurden folgende Vorstandsmitglieder in ihren Ämtern bestätigt: Erwin Martin (stellvertretender Vorsitzender), Wilfried Pennekamp (Geschäftsführer), Willi Müller (Schatzmeister), Gunter Ludewig (Museumsleiter und Pressewart) sowie Klaus Meyer (stellvertretender Museumsleiter). Neu ins Amt gewählt wurde Monika Insinger als Schriftführerin.

 Finanziell steht der Verein auf gesunden Füßen. Im Jahr 2010 habe man sogar ein „leichtes Plus gemacht“, führte Schatzmeister Willi Müller an. Allerdings habe die Spendenbereitschaft der Museumsbesucher nachgelassen. Die Besucherzahl für 2011 gab Gunter Ludewig mit 1500 an. Dies entspräche in etwa der Menge wie in 2010.

 Samtgemeindebürgermeister Andreas Günther, selbst privat Mitglied, freute sich über die zahlreichen Aktionen des Vereins und eine engagierte ehrenamtliche Tätigkeit der Mitglieder. Außer Dank an die Aktiven sprach Bürgermeister Hans-Otto Blume hingegen auch einen Ärger aus. Der Hof Gümmer, den der Verein in Teilen gemietet hat, gehöre der Gemeinde. Sämtliche Maßnahmen, die im Haus und auf dem Gelände geschähen, müssten mit der Eigentümerin abgestimmt werden. Daran werde sich nicht gehalten. Unter anderem aufgestellte Imbisswagen und ein Werbebanner waren in der Vergangenheit Anlass zu Auseinandersetzungen. Aktuell geht es um Tische und Stühle auf der Außenfläche, die zu zahlreich und in nicht passender Farbe dort ständen. Bis Ende des Monats, forderte Blume, sollen „die Stühle weg, die da nicht hingehören“. Die Angelegenheit betrifft das Café „Zum Pferdestall“. An dessen Inhaber Reinhard Falke hat der Verein Räumlichkeiten unterverpachtet. Falke, Gründungsmitglied des Vereins, wehrte sich gegen Blumes Äußerungen. Mehrere Sitzgelegenheiten seien notwendig. Falke forderte seinerseits eine Würdigung des Vereinseinsatzes für den Hof und pochte außerdem auf seine Vollkonzession, „unterschrieben von der Gemeinde“. Über die rechtliche Lage gehen die Meinungen auseinander.

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