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Angst um Aldi

Antrag der CDU Angst um Aldi

Die CDU-Fraktion in Lindhorst geht davon aus, dass die Gemeinde ab 2020 keinen Aldi-Markt mehr hat.

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Aldi gibt an, keine Pläne zu haben, das Gewerbegebiet zu verlassen.

Quelle: geb

LINDHORST. Laut Fraktionsvorsitzendem Heinrich Widdel laufe der Pachtvertrag von Aldi dann aus. Deshalb hat die Fraktion den Antrag gestellt, die Verwaltung zu beauftragen, einen Nachfolge-Discounter für das Gewerbegebiet zu suchen.

Lindhorsts Gemeindedirektor Jens Schwedhelm bestätigt die Information der CDU. Aldi habe nach jetzigem Sachstand den Mietvertrag noch nicht verlängert. Schwedhelm schließt aber nicht aus, dass bei einer Suche nach einem neuen Discounter für Lindhorst auch Aldi seinen Hut in den Ring werfen würde. Widdel jedoch ist pessimistisch und rechnet mit der Schließung.

Aldi dementiert Gerüchte um Weggang

Wie ein Aldi-Unternehmenssprecher im SN-Gespräch betont, gebe es keinerlei Pläne, den Markt an der Gewerbestraße zu schließen oder eine Entscheidung dahingehend, den Vertrag nicht wieder zu verlängern. Aldi gehe davon aus, dass die Filiale über 2020 hinaus weiter bestehen wird, auch wenn die Erweiterungspläne an diesem Standort vom Tisch seien.

Diese Aussage wundert wiederum den SPD-Fraktionsvorsitzenden Horst Schimmelpfennig. Schließlich habe Aldi damals bei den Erweiterungsplänen deutlich gemacht, dass die derzeitigen 800 Quadratmeter nicht mehr zum Konzept des Discounters passen. „Wir hatten schon arge Probleme die 1000 Quadratmeter beim Landkreis genehmigt zu bekommen.“ Für Schimmelpfennig steht fest, dass der Kreis bei 1200 Quadratmeter, die Aldi nach eigener Aussage brauche, „nicht mitspielen“ werde. Für den Sozialdemokraten steht damit außer Frage, dass Aldi Lindhorst verlassen wird.

„Wir brauchen natürlich einen Discounter im Ort, aber dennoch finde ich diesen Antrag etwas merkwürdig. Ich weiß nicht, ob Gemeinden in der Notwendigkeit sind, solche Geschäfte auszuschreiben.“ Schließlich handele es sich nicht um ein öffentliches Gebäude, „wir müssen da erstmal mit dem Immobilienbesitzer sprechen“. Denn vielleicht habe der schon ganz andere Pläne. „Wir können ja nicht einfach eine Anzeige in der Zeitung schalten, so hört sich der Antrag aber fast an.“

Der Antrag der CDU auf Akquisition eines neuen Discounters wird bei der nächsten Sitzung des Bau-, Umwelt-, und Sportausschusses des Rates der Gemeinde Lindhorst beraten. Dieser beginnt am Donnerstag, 24. August, um 19 Uhr im Hof Gümmer, Bahnhofstraße 37. Außerdem stehen Beschlussempfehlungen zum Standort für den Neubau einer Krippe und mehreren Bebauungsplänen auf der Tagesordnung, darunter auch der zum wiederholten Male ausgelegte Plan „Bock-Ottensen“.

Auch der Antrag auf Installation einer Elektro-Säule für E-Fahrzeuge wird beraten sowie die Einrichtung eines Climbing-Zeltes auf dem Spielplatz am Annaweg. Die CDU hat zudem einen Antrag auf Erstellung eines Straßensanierungsplanes für Lindhorst gestellt. bab, col

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