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Arbeitgeber-Abend an der Oberschule

Jobs statt Kugelschreiber Arbeitgeber-Abend an der Oberschule

Etliche Kontakte haben die Schüler der neunten und zehnten Klassen der Magister-Nothold-Oberschule bei deren Arbeitgeberabend geknüpft. Die Repräsentanten der Betriebe wissen die Qualität der Lindhorster Jobbörse zu schätzen. 43 Firmen und Berufsbildungs-Informationsstände waren in der Aula der Schule vertreten.

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Karam Abdalkarim Ali Afana (rechts) erkundigt sich bei Philipp Aldag (von links) und Liam Ullrich, Auszubildende bei Federal Mogul, über das Berufsbild der Industriemechaniker und Werkstoffprüfer.

Quelle: bab

Lindhorst. „Die Schule ist sehr gut vorbereitet“, lobte Fritz Pape, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Schaumburg. „Das ist auch ein gutes Zeitfenster“, würdigte dieser auch, dass die Veranstaltung zu einer Zeit angeboten wird, in der die Arbeitgeber die Möglichkeit haben „sich nach Feierabend zu präsentieren“. So waren laut Anika Beißner, Fachbereichsleiterin der Schule für Arbeit, Wirtschaft, Technik, und Schulsozialarbeiterin Birgit Schukowski auch viele Firmenchefs persönlich anwesend.

Die Schüler, die sich intensiv und lange im Unterricht auf den Termin vorbereitet hatten, nahmen ihre Chance ernst. Viele hatten sich in Schale geworfen und waren adrett und piekfein gekleidet erschienen, um einen guten ersten Eindruck zu hinterlassen. So auch der 16-jährige Roman Löwen, der mit Anzug, glatt gebügeltem Hemd, Krawatte und der Bewerbungsmappe unter dem Arm in Kontakt zu potenziellen Ausbildern trat.

Dem Zehntklässler könnte es vielleicht bald so gehen wie Pilipp Aldag, der zurzeit eine Ausbildung zum Werkstoffprüfer bei Federal Mogul (ehemals TRW) absolviert und nun auf der Anbieterseite über seine Erfahrungen berichtete.

„Ich habe meinen Ausbildungsplatz durch die Veranstaltung hier bekommen“, sagte Aldag. „Wir haben schon viele Auszubildende beim Arbeitgeberabend gewonnen“, berichtete dessen Ausbildungsleiter Sascha Wenske, der angibt, Federal Mogul bilde jährlich sieben Industriemechaniker und einen Werkstoffprüfer aus.

„Das ist hier anders als bei anderen Messen“, ist Wenskes Erfahrung. „Die kommen hier nicht her und fragen nach einem Kugelschreiber, sondern geben gezielt ihre Bewerbung ab und sind top vorbereitet“, teilt er die Meinung des Chefs der Kreishandwerkerschaft. bab

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