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Lindhorst Außenstelle ist „ein Dorn im Auge“
Schaumburg Lindhorst Lindhorst Außenstelle ist „ein Dorn im Auge“
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16:19 29.03.2012
Heinz-Dieter Lauenstein

Lindhorst (ctr). Fraktionschef Lauenstein wurde deutlich. Das erklärte Ziel der Fraktion sei es vor einigen Jahren gewesen, die Grundschule Beckedorf nicht zu schließen. So sei man auf die Idee gekommen, die Schule als Außenstelle der Grundschule Lindhorst zu führen. Jetzt steht das Thema wieder auf der Tagesordnung.

Es gebe „gewisse Konflikte“ Beckedorf gegen Lindhorst oder Lindhorst gegen Beckedorf. „Die zeichnen sich dadurch aus, dass dem Schulleiter der Grundschule Lindhorst die Außenstelle aus verschiedenen Gründen ein Dorn im Auge ist“, erklärte Lauenstein.

„Er hat viele organisatorische Schwierigkeiten - sagt er“, berichtete Lauenstein. Die Außenstelle Beckedorf sei so klein, dass dort in bestimmten Belangen keine vernünftige Basis für Arbeitsgemeinschaften oder bestimmte Unterrichtsformen sei, so erkläre es der Schulleiter. Außerdem sei aus Sicht des Rektors nicht einzusehen, dass auf Grund der geringeren Schülerzahlen dort (in Beckedorf) eine besondere Förderung gewährt werden und Lindhorst mit größeren Klassen nicht so gut wegkäme.

Zusätzlich gäbe es ausgesprochene Querelen mit Eltern von Schülern in Beckedorf, so Lauenstein. „Unter anderem ist die Zahl von Dienstaufsichtsbeschwerden gegen den Schulleiter kräftig in die Höhe gegangen“, sagte Lauenstein. Da gäbe es ganz einfach unterschiedliche Interessen. „Man wird sehen, was sich tut“, schloss Lauenstein.

Vor nicht allzu langer Zeit hatten sich Eltern aus Beckedorf gegenüber dieser Zeitung darüber beschwert, dass ein Kind aus dem dortigen Kindergarten nicht an der Grundschule aufgenommen werden sollte. Stattdessen wäre es dem Rektor lieber gewesen, das Kind käme in den Grundschulkindergarten in Lindhorst. Testergebnisse sollen der Anlass gewesen sein. Ein Bescheid der Landesschulbehörde versicherte den Eltern, dass ihr Kind in die Schule gehen darf.