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Awo-Ortsverein: Lob für ehrenamtliche Arbeit

Starkes Miteinander Awo-Ortsverein: Lob für ehrenamtliche Arbeit

„Was wäre die Gesellschaft ohne euren Einsatz?“ – Bürgermeister Hans-Otto Blume hat bei der Jahresversammlung des Awo-Ortsvereins Lindhorst die Arbeit der Ehrenamtlichen gelobt.

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Gut gelaunt bei der Ehrung: Horst Wolff und Magdalene Schmidt sind seit 40 Jahren Mitglied in der Awo.

Quelle: kil

Lindhorst. Besonders in der Flüchtlingsarbeit sei die Gemeinde derzeit auf den Einsatz der Freiwilligen angewiesen, hob er hervor. Aktuell sind mehr als 100 Flüchtlinge in der Samtgemeinde untergebracht. Die neue Vollzeitkraft für die Flüchtlingssozialarbeit in Lindhorst, Birgit Garberding, war ebenfalls zur Versammlung gekommen, um sich vorzustellen.

 Lob erntete der Ortsverein auch von Heidemarie Hanauske, Kreisgeschäftsführerin der Awo. Besonders für die Integration der Asylsuchenden sei das Engagement der Ehrenamtlichen in Lindhorst wichtig. Zugleich betonte Hanauske aber auch, dass zur Sozialarbeit der Awo auch noch viele weitere Bereiche gehörten – vom Frauenhaus bis zur Schwangerenberatung.

 Einen Überblick über die Aktivitäten des 47 Mitglieder zählenden Ortsvereins lieferte die Vorsitzende Siegrid Wolff. Angefangen von Krankenbesuchen, über die finanzielle Unterstützung von bedürftigen Familien bis hin zu Ausflügen, Boulespielen und den vierwöchig laufenden Kaffeenachmittagen im Restaurant Il Porto. „Es sind noch einige Stühle frei“, forderte Wolff die Mitglieder auf, Werbung für die Awo zu machen.

 „Das Miteinander ist so wichtig in unserer schnelllebigen Zeit. Einer für den anderen da zu sein, mit ihm zu sprechen, ihn verstehen, mit ihm lachen und sich Zeit nehmen. Mehr muss es manchmal nicht sein“, so die Vorsitzende.

 Der soziale Aspekt spiele auch eine ganz große Rolle bei der jährlichen Spendensammlung, die die Lindhorster als einziger Ortsverein der Awo in Schaumburg noch durchführt. Vier Wochen lang ziehen die Ehrenamtlichen von Haus zu Haus. Dabei könne es auch mal vorkommen, dass man sich bei einem Kaffee zwei Stunden lang verquatscht, schilderte Ursula Reuther in ihrem Kassenbericht. Dieser falle nicht zuletzt durch die Sammlung positiv aus. Allerdings müsse der Ortsverein 65 Prozent davon an den Kreisverband abgeben. Da blieben dem kleinen Ortsverein immerhin noch rund 800 Euro.

 Auch 2016 haben die Mitglieder wieder einiges zu tun. „Wir werden in diesem Jahr mit mehr Arbeit bestückt sein“, sagte Wolff. Unter anderem, weil sich der Verein bereit erklärt hat, die Kleiderkammer für Flüchtlinge in Lindhorst zu betreuen.

 Erfreulich waren auch die Ehrungen. Horst Wolff und Magdalene Schmidt wurden für 40 Jahre in der Awo gewürdigt. Auch Wilhelm Amelung, der nicht anwesend war, ist seit vier Jahrzehnten Mitglied. Seit zehn Jahren gehören Helga Gerlach und Ursel Baxmann der Awo an.

 Die Wahlen brachten keine Veränderungen im Vorstand. Siegrid Wolff wurde wiedergewählt, ebenso wie ihre Stellvertreterin Brigitte Grittner – „unser Dreamteam“, so Hanauske. Horst Wolff bleibt Schriftführer, Ursula Reuther führt weiterhin die Kasse. kil

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