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Bäder in Konkurrenz?

Hallenbad Bäder in Konkurrenz?

Während die Badewonne kurz vor dem Aus steht, geht es in Lindhorst bergauf. Das Hallenbad Solabali in Lindhorst beendet am Montag, 12. Januar, seine Winterpause und nimmt den Badebetrieb mit neuen Öffnungszeiten wieder auf.

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Lindhorst/Nordsehl. Aufgrund der starken Auslastung durch Schulen und Babyschwimmkurse sowie einer verstärkten Nutzung durch Gruppen und Vereine, die künftig Wassersport und -bewegung anbieten, mussten die Öffnungszeiten für die Öffentlichkeit eingeschränkt werden, heißt es von der Samtgemeindeverwaltung.

 Die neuen Zeiten: Dienstag und Mittwoch von 8 bis 10 Uhr sowie Dienstag bis Freitag von 15 bis 17 Uhr.

 Einen direkten Zusammenhang zwischen der guten Auslastung des Solabali und der unsicheren Zukunft der Nordsehler Badewonne sieht Lindhorsts Samtgemeindebürgermeister Andreas Günther nicht. Vielmehr, meint er, liege das daran, dass das Solabali neuerdings ganzjährig geöffnet habe und damit für das Kursgeschäft besser geeignet sei. Dass einige Vereine jetzt Kursleiter aus der Badewonne für das Solabali gewinnen konnten, bestätigt er allerdings. Trotzdem sehe er keine Konkurrenz zwischen den Bädern.

 Im Nordsehler Hallenbad herrscht derweil eine Art Kurs-Stopp oder vielmehr eine „Pause“, wie Rolf Wöbbeking, Vorsitzender des Fördervereins Badewonne, es bezeichnet. Dieser hänge mit der massiven Unsicherheit über die Entwicklung des Bades zusammen, die den Kursen die nötige Planungssicherheit nehme. Darum sei es auch so wichtig, Klarheit über den 1. März hinaus zu schaffen, meint Wöbbeking. Bis dahin hat der Förderverein nämlich vorerst seine Betriebsführung zugesagt (wir berichteten). Der normale Badebetrieb sowie die Nutzung durch Schulen und Gruppen läuft aber regulär weiter. Wöbbeking sieht die neuen Entwicklungen im Lindhorster Hallenbad, genau wie Günther, nicht als Konkurrenz. Sollte die Badewonne langfristig bestehen, würden auch die bisherigen Kurse wieder anlaufen.

kil

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