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Bergbau und Ziegelei im Fokus

Lindhorst / Internationaler Museumstag Bergbau und Ziegelei im Fokus

Der Internationale Museumstag wird im Lindhorster Dorfgemeinschaftszentrum Hof Gümmer diesmal in XXL-Version gefeiert. Das Bergbaumuseum öffnet ebenso wie die Ziegelei-Ausstellung. Außerdem ist am Sonntag, 15. Mai, Livemusik zu hören.

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Gunter Ludewig (von links), Wilfried Pennekamp, Willi Müller, Erwin Martin und Klaus Meyer sind bereit für den Museumstag. gus

Lindhorst (gus). Der Leitsatz des Internationalen Museumstags lautet „Museen, unser Gedächtnis“. In diesem Sinn erinnert das Bergbaumuseum an die Zeit der Stilllegung des Schaumburger Steinkohlebergbaus um 1960. Der Schacht Lüdersfeld – gerade fertiggestellt – wurde damals wieder dicht gemacht. Fotos, Modelle und Dokumente erinnern daran.

Und auch daran, wie es bei Lüdersfeld weiterging. Die Preussag, die den Kohleabbau im Amt Barsinghausen-Obernkirchen betrieben hatte, ließ 1964 verkünden, dass die Züblin AG die Niedersächsischen Rohrwerke auf dem ehemaligen Schachtgelände eingerichtet hatte. Somit sei eine Industrieneuansiedlung gelungen. Aus dieser Zeit sind ebenfalls Fotos im Bergbaumuseum zu sehen.

Informationen zu der Phase der Züblin-Gründung hat Ausstellungsleiter Gunter Ludwig unter anderem von dem bereits verstorbenen Mitarbeiter der Rohrwerke, Heinz Meyer, bekommen. Auch Zeitungsartikel zu dem Thema hat Ludewig gesammelt. Im Jahr 1996 siedelte das Werk der Züblin AG nach Sachsen über.
Auch die Ziegeleiausstellung nebenan ruft eine vergangene industrielle Tätigkeit in der Gegend ins Gedächtnis. Bis ins 20. Jahrhundert hinein hatte es in Ottensen eine Ziegelei gegeben, die bis zur Enteignung in der Nazizeit der jüdischen Familie Philippsohn gehört hatte. Klaus Meyer hat unter anderem ein maßstabsgetreues Modell eines Ziegelofens der fünfziger Jahre nachgebaut.

Das kulturelle Angebot, das ab 11 Uhr zu sehen ist, wird von einem unterhaltsamen Rahmen umgeben. Die Partyband „Unlimited“ spielt von 15 Uhr an live auf dem Museumsgelände. Internationale Musik ist dann angesagt. Und zwar unentgeltlich.
Speisen und Getränke werden in großer Vielfalt serviert. So gibt es Bratwurst und Steaks vom Grill.

Getränke sind ebenfalls zu haben, unter anderem eines mit dem ominösen Namen „Barbara Boule“. Außerdem ist das Museumscafé „Zum Pferdestall“ geöffnet. Die Jugendfeuerwehr nutzt die Gelegenheit, den Besuchern ihr Können vorzuführen. Zusätzlich zu Brandlöschern und Band hat Initiator Gunter Ludewig auch erstmals einen Sponsor, die Sparkasse Schaumburg, ins Boot holen können.

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