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Beseitigung von Unfallschwerpunkten

Nur wenige Projekte Beseitigung von Unfallschwerpunkten

Im vergangenen Jahr ist im Landkreis Schaumburg eine Menge im Straßenbau gemacht worden. Auch in den drei Samtgemeinden wurde manches Vorhaben realisiert. In den nächsten Monaten ist erst einmal Pause angesagt. Nur wenige Projekte stehen an.

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Dringenden Handlungsbedarf sieht die Landesbehörde beim Streckenabschnitt von der Blitzeranlage vor Lüdersfeld bis zu der Brücke beim „Dicken Heinrich“.

Quelle: rg

Lindhorst/Niedernwöhren/Nienstädt. „Der Landkreis Schaumburg ist 2016 sehr stark berücksichtigt worden“, erklärt Markus Brockmann, Leiter der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Geschäftsbereich Hameln. Daher sei für die kommenden Monate lediglich mit recht geringfügigen Maßnahmen zu rechnen. Zumal es klare Prioritäten gebe. Brockmann: „Zunächst einmal gilt es, Unfallschwerpunkte festzustellen und diese zu entschärfen.“

Andere, ebenfalls dringliche Projekte müssen hintenanstehen. Brockmann weiß derweil um diese: „Ich sehe in den Gemeinden einigen Handlungsbedarf. Zum Beispiel an der Landesstraße bei Lüdersfeld.“

Projekte aus 2016

Doch da gibt es ja noch das eine oder andere Projekt, welches 2016 unvollendet geblieben ist. Brockmann sagt dazu: „Bei den Bundesstraßen wird derzeit lediglich der Umbau der B65 zwischen Vornhagen und Kobbensen fortgesetzt.“ Bei dieser „2+1-Lösung“ würden der Rückbau der alten B65 vollendet und die Buswendeanlage bei Kobbensen weiter gebaut. Zudem werde noch die Wirtschaftswegebrücke im Bereich Lohhof einschließlich einer Lärmschutzwand und einer Fledermausüberflughilfe errichtet. Die Gesamtfertigstellung sei für Ende 2017 vorgesehen, erklärt der Behördenleiter.

Eine Stelle, an der dringender Handlungsbedarf besteht, ist der Streckenabschnitt von der Blitzeranlage vor Lüdersfeld bis zu der Brücke beim „Dicken Heinrich“. Doch ob in dem Abschnitt gehandelt werden kann, ist noch unklar. Der Grund ist, wie so häufig finanzieller Art. Brockmann: „Als eine Landesstraßenmaßnahme wurde die Sanierung der L445 bei Lüdersfeld vorgesehen.“

Ob dieses Vorhaben realisiert werden kann, ist momentan unklar. Erst Anfang Februar werde feststehen, welche Mittel zur Verfügung stünden, so Brockmann. Auch hier fällt der regen Bautätigkeit des zurückliegenden Jahres größere Bedeutung zu. „Wegen bereits erteilter Aufträge 2016 stehen nur noch begrenzt Mittel zur Verfügung. Und die werden zuerst zur Beseitigung von Unfallschwerpunkten genutzt.“

Zweiter Abschnitt des Radweges

Baumaßnahmen gibt es derweil auch in der Samtgemeinde Nienstädt. Etwa in Seggebruch. Die Federführung liegt an dieser Stelle bei der Hamelner Behörde. Im Bereich der Kreisstraßen soll zwischen Seggebruch und Alt-Seggebruch der zweite Abschnitt des Radweges gebaut werden. Die Planung sei abgeschlossen, im September habe der Landkreis die entsprechende Plangenehmigung erteilt. Der Radweg verläuft westlich und nördlich der Kreisstraße 16. Es werde damit eine Lücke innerhalb eines 16 Kilometer langen Radwegenetzes geschlossen. Im Bereich der Querstraße werde außerdem eine Querungshilfe eingebaut.

Der zu bearbeitende Teil sei 930 Meter lang, das Ganze mit Kosten von rund 800000 Euro verbunden. Der dort laufende Radweg werde nach dem Entflechtungsgesetz gefördert. Auch die Gemeinde ist mit im Boot. Der Zuschuss, den sie dabei leisten soll, sei aber noch nicht genau festgelegt, informiert der Behördenleiter. ano

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