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Bürgerinitiative in Sorge wegen Kürzung

Lindhorst / Spende Bürgerinitiative in Sorge wegen Kürzung

Eine Spende, die wie gerufen kam, hat der Lindhorster Klaus Illmer der örtlichen Bürgerinitiative „Wir für soziale Gerechtigkeit“ überreicht. 620 Euro fließen in das Säckel der Gruppe, die unter anderem einen Sozialfonds an der Grundschule Lindhorst unterstützt.

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Klaus Illmer (links) überreicht Matthias Hinse einen symbolischen Scheck über 650 Euro. © gus

Lindhorst (gus). Das Geld kommt zum denkbar günstigen Zeitpunkt, weil „Wir“-Sprecher Matthias Hinse kürzlich im Gespräch mit Birgit Schukowski, Sozialarbeiterin an der Haupt- und Realschule, erfahren hatte, dass deren finanzielle Ausstattung vom Land drastisch gekürzt wurde. Von 3000 auf 1500 Euro wurde der Etat laut Hinse „runterrasiert“.

„Wir hatten schon damit gerechnet, dass wir unseren Schulsozialfonds auch auf die Haupt- und Realschule ausweiten müssen“, sagte Hinse bei der Übergabe des symbolischen Schecks. Eigentlich sollte der Fonds aufgestockt werden, indem an anderer Stelle gespart würde. Doch die 620 Euro entsprechen in etwa der Summe, um die „Wir“ den Topf zusätzlich füllen wollte. Damit kann die Bürgerinitiative auch die sonstigen Projekte wie das Jugendfußballcamp im Sommer weiter im Visier behalten.

Zu überschwänglich wurde Hinse aber dennoch nicht. Er vermutet, dass auch kommunale Ausgaben zur Förderung sozial schwacher Menschen gekürzt werden, weil das sogenannte Bildungspaket, das in Berlin verabschiedet wurde, der Samtgemeinde suggerieren könnte, sie sei nun nicht mehr in der Verantwortung. „Das Geld sollte die Samtgemeinde auch weiterhin ausgeben“, so Hinse.
Die 620 Euro stammen aus dem Erlös einer Benefizveranstaltung der „Ritter der Forellenrunde“. Dem lockeren Zusammenschluss von Anglern gehört Illmer ebenso wie der Lindhorster Gerd Maxelon an. Ziel der Gruppe ist es, „vernünftige“ Forellenzucht zu fördern.

Dass Illmer und dessen Mitstreitern auch soziale Aspekte wichtig sind, zeigen sie bei der alljährlichen Benefizveranstaltung. Dort eingenommenes Geld werde für Hilfsprojekte eingesetzt. Diesmal war „Wir“ dran, von dessen „beeindruckender Arbeit“ Illmer aus dieser Zeitung erfahren hat, wie er erklärte.

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