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Bürgermeister sorgt sich ums Dorfleben

Bei Auflösung der Ortswehr Bürgermeister sorgt sich ums Dorfleben

Sollte es zur Auflösung der Ottenser Ortswehr kommen, würde in dem Lindhorster Ortsteil auch eine wichtige soziale Einrichtung wegfallen. Lindhorsts Bürgermeister Hans-Otto Blume (SPD) macht sich daher Sorgen, dass der Ort „jetzt abgehängt wird“. „Das wäre fatal“, sagte er in der Einwohnerfragestunde zur Sitzung des Feuerschutzausschusses der Samtgemeinde.

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Auch nach einer Auflösung der Ortswehr: Das Feuerwehrgerätehaus könnte auch weiterhin für das Dorfleben der Ottenser genutzt werden.

Quelle: kil

Ottensen/Lindhorst (kil). Der Ausschuss hat der Auflösung der Ortswehr Ottensen zugestimmt, weil nur ein bis zwei Feuerwehrmänner bereit waren, eine Fusion mit der Lindhorster Ortsfeuerwehr einzugehen. „Wie soll es weitergehen?“, richtete Blume die Frage an den Samtgemeindebürgermeister Andreas Günther. „Ehrlich: ich weiß es noch nicht“, sagte dieser, betonte aber auch, dass sich die Verwaltung dem Thema „in alle Richtungen nicht verschließen“ werde. Vorschläge sollten aber auch aus Ottensen und aus den Reihen der Politiker kommen.
Im Verlauf der Ausschusssitzung hatte Günther bereits berichtet, dass die Verwaltung auch dem Auftrag der Politiker nachgegangen sei, bei den Gesprächen zur möglichen Fusion auch die gesellschaftspolitischen und sozialen Aspekte einzubeziehen. So sei eine Idee gewesen, das Ottenser Feuerwehrgerätehaus, welches der Samtgemeinde gehört, für die Nutzung der Dorfgemeinschaft in Ottensen weiterhin zur Verfügung zu stellen. Die Feuerwehrmitglieder hätten diesen Vorschlag auch zunächst positiv aufgenommen, dann aber nicht näher verfolgt.
„Das Angebot steht aber noch“, sagte Günther später auf Anfrage der SN. Der Samtgemeindechef kann sich vorstellen, dass sich die Feuerwehrmänner zu einer losen Vereinigung oder einem Verein zusammenschließen – etwa als „Traditionsverein Freiwillige Feuerwehr Ottensen“. So könnten sie all die Dinge, die sie bislang gemacht haben, losgelöst vom Feuerwehrdienst fortführen. Günther würde das unterstützen, entscheiden müssten das aber letztlich die Politiker.

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