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Busbahnhof soll umgebaut werden

Lindhorst Busbahnhof soll umgebaut werden

Das Bemühen der Lindhorster SPD trägt offenbar Früchte: Nachdem die Sozialdemokraten vor rund einem Jahr in einem Bürgerdialog auf die Entschärfung des Verkehrschaos am zentralen Busbahnhof gedrängt hatten, teilt der Landkreis jetzt auf Nachfrage mit, dass die Vorbereitungen für einen Umbau des Platzes bereits im Gang sind.

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Konkrete Pläne für den Umbau des Busbahnhofs gibt es noch nicht. Der Landkreis spricht aber von einer grundlegenden Optimierung.

Quelle: vr

Lindhorst. Durch voneinander abgegrenzte Busbuchten soll das Ein- und Aussteigen der Schüler und weiterer Fahrgäste sicherer werden, erklärt Katharina Augath, Dezernatsleiterin für Schulwesen im Landkreis Schaumburg. Jeder der rund sechs haltenden Busse soll künftig einen festen Platz bekommen.

Nach einer Ortsbegehung mit Vertretern der Schulträger und Schulleitung war der Landkreis zu dem Entschluss gekommen, dass am ZOB eine grundlegende Veränderung notwendig ist. Aufgrund der fehlenden Busbuchten hielten die Busse jeden Tag an einer anderen Stelle, und die Schüler liefen folglich quer Beet über den Busbahnhof, schildert Augath die aktuelle Situation.

Wie die Dezernentin berichtet, hatten die Leiter von Grund- und Oberschule ihre konkreten Vorstellungen für einen sicheren Busbahnhof an den Landkreis weitergegeben. Auf dieser Basis erarbeite das Bauamt des Landkreises derzeit ein Konzept. Noch befänden sich die Planungen aber in der Vorbereitungsphase, darum kann Augath auch noch keinen Zeitplan benennen.

Was den finanziellen Rahmen angeht, könnte man sich in etwa an dem Umbau des Rodenberger Busbahnhofs orientieren. Dieser habe rund 150.000 Euro gekostet. Während Lindhorsts Gemeindedirektor Jens Schwedhelm beim damaligen „Bürgerdialog“ wenig Hoffnung auf Fördermittel sah, hat Augath nun bessere Nachrichten. Wie hoch die Fördermittel aus dem Topf der Landesverkehrsgesellschaft am Ende tatsächlich ausfallen, könne man zwar nicht vorhersehen. Im Rodenberger Fall seien es aber 80 Prozent gewesen. Die übrigen Kosten müssten sich vermutlich die Schulträger – in diesem Fall Landkreis und Samtgemeinde – teilen.

Cerstin Bayer, Vorsitzende des SPD-Ortsverbandes Lindhorst, freut sich über diese Entwicklung, die ihre Partei vor einem Jahr angestoßen hat, und hält den Bürgerdialog für eine gute Sache. Auch bei kommenden großen Plänen möchte sie den Bewohnern auf diese Weise ein Mitspracherecht zugestehen.

Schon im Februar hatte die Sozialdemokratin betont: Die Entzerrung der dortigen Situation liege mit Sicherheit auch im Interesse der Eltern aus den Mitgliedsgemeinden. Denn es gehe ja schließlich um die Sicherheit ihrer Kinder. Die Integration des Schülerverkehrs in den Öffentlichen Nahverkehr habe für noch mehr Betrieb am ZOB gesorgt. vr, kil

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