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CDU will Bürgermeisterposten

Hilfe der Grünen erhofft CDU will Bürgermeisterposten

Die Lindhorster Christdemokraten haben bei einem Pressetermin ihren Bürgermeisterkandidaten und die übrigen Bewerber vorgestellt.

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Die Lindhorster CDU-Kandidaten Karsten Sennholz (von links), Sven Unruh, Heinrich Widdel, Burkhard Pieper und Manfred Richter wollen einen Wechsel.

Quelle: bab

LINDHORST. Der 62-jährige derzeitige Ratsherr Heinrich Widdel soll bei der Kommunalwahl am 11. September als Spitzenkandidat ins Rennen geschickt werden. Die CDU, die mit sieben Kandidaten in die Gemeinderatswahlen zieht, rechnet sich gute Chancen für Widdel aus. Die Partei schielt nämlich auf die Unterstützung der Grünen.

„Die Zeit ist reif für neue Bündnisse“, meint CDU-Samtgemeindeverbandsvorsitzender Burkhard Pieper, der in Lindhorst neue Wege gehen will. „Wir haben die Grünen in der letzen Ratsperiode kennengelernt und uns in vielen Punkten angenähert“, begründet Pieper den Optimismus der CDU, erstmals in Lindhorst einen Bürgermeister zu stellen.

„Nach 70 Jahren SPD ist Zeit für einen Wechsel“, findet der Spitzenkandidat selbst. Widdel, der Geschäftsführer eines Fachgroßhandles in Hannover ist, sieht die Gemeinde „im gewissen Sinne“ wie ein Unternehmen. Deshalb treten er und seine Parteifreunde für eine solide Finanzpolitik, Abbau der Schulden, Überprüfung aller Kostenpositionen und für Einnahmeerhöhungen ein. „Stopp“ sagt Widdel zum „Durchwinken von Projekten“ durch die absolute Mehrheit der SPD. Stattdessen soll die Kommunikationsstruktur zwischen Verwaltung und Rat, Rat und Bevölkerung verbessert werden. Ebenso strebt Widdel ein „intelligente Kooperation“ mit den Mitgliedskommunen der Samtgemeinde an.

"Aktives Ansprechen"

Die CDU will die Ausweisung neuer Wohn- und Gewerbegebiete forcieren. Widdel setzt bei der Förderung von Handel und Gewerbe auf „aktives Ansprechen“ von Firmen. Junge Familien sollen in Internetportalen auf Lindhorst aufmerksam gemacht werden.

Der Kindergarten soll nach dem Willen der CDU in Gemeindehand bleiben und nicht in fremde Trägerschaft übergehen. Pieper: „Das bringt keine Ersparnisse.“ Die Christdemokraten sprechen sich gegen einen Kindergartenneubau aus. Des Weiteren solle die Zusammenarbeit mit dem Senioren- und Behindertenbeirat intensiviert, die örtlichen Vereinen gefördert und die Jugendarbeit gestützt werden.

Diese Dinge will die CDU unter anderen mit ihrem Spitzenkandidaten, der ein „Lindhorster Urgestein“ sei, umsetzen. Widdel ist in Lindhorst geboren und wohnt seither in seinem Elternhaus. Er ist verheiratet, hat drei Kinder und vier Enkel.

Ebenfalls für die CDU ins Rennen gehen Karsten Sennholz, Sven Unruh, Jürgen Magiera, Burkhard Pieper, Manfred Richter und der parteilose Holger Mensching aus Ottensen.  bab

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Hinse sagt Ja

Matthias Hinse, Sprecher von Bündnis 90/Die Grünen in Lindhorst, ist nicht überrascht über die Annäherung der CDU. „Ich würde mich freuen, wenn das klappt“, sagt er zur Absicht der CDU, für neue Mehrheiten im Lindhorster Gemeinderat zu sorgen, und kündigt dafür seine Unterstützung an. Er habe die CDU auf Gemeindeebene als „vernünftig“ und „umgänglich“ erlebt.

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