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Debatte um Ferienbetreuung für Kinder

Lindhorst Debatte um Ferienbetreuung für Kinder

Bekommt Lindhorst bald eine Ferienbetreuung? Zumindest wird die Frage derzeit in der Gemeinde diskutiert. Auslöser ist ein Vorschlag der Grünen während der letzten Schulausschusssitzung der Samtgemeinde.

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Quelle: SN

Lindhorst. Gemeinde-Ratsfrau Stefanie Sonnekalb-Unruh hatte zum Ende der Sitzung die Frage in den Raum gestellt, ob es nicht möglich sei, eine Kinderbetreuung während der Ferien anzubieten. „Es wird immer gesagt, man will Lindhorst attraktiver machen“, sagte sie im Gespräch mit unserer Zeitung, und mit einer solchen Aktion könne man auch etwas für die Familien tun. Gerade nach dem Aus für die Hortbetreuung habe es in der Magister-Nothold-Schule entsprechende Nachfragen von Eltern gegeben. Als positives Beispiel nennt Sonnekalb-Unruh die Betreuung in Niedernwöhren, Meerbeck und Lauenhagen. Gemeindedirektor Jens Schwedhelm hatte während der Ausschusssitzung zugesichert, die Kosten für eine Ferienbetreuung durchrechnen zu lassen – diese sind bislang völlig unklar. „Es soll natürlich keine Unsummen kosten“, so Sonnekalb-Unruh. Die Finanzierung müsse in jedem Fall bezuschusst werden.

 Bei CDU und SPD stieß der Grünen-Vorschlag auf grundsätzliche Zustimmung. „Die SPD hat sich bereits im Vorfeld, als es noch um die Einrichtung eines Hortes ging, vehement für eine Betreuung auch während der Ferienzeit eingesetzt,“ so Cerstin Bayer (SPD). „Daran hat sich bis heute nichts geändert.“ Allerdings, schätzt die Ratsfrau, müsse man die Chancen, geeignetes Personal für die Ferienzeit zu finden, als schwierig betrachten. Auch CDU-Ratsherr Burkhard Pieper signalisierte für seine Fraktion Zustimmung unter der Voraussetzung, dass die Nachfrage groß genug sei. „Ich denke schon, dass die Nachfrage da wäre“, ist sich Stefanie Sonnekalb-Unruh sicher. In Schulsitzungen werde immer wieder nach einer Ferienbetreuung gefragt. Diese könnte, da ist sich die Grünen-Ratsherrin sicher, dann auch Kinder aus der Samtgemeinde aufnehmen. aw

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