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Dem Bauchgefühl vertrauen

Lindhorst / "Mädchenwoche" Dem Bauchgefühl vertrauen

Zwölf Mädchen haben in der „Mädchenwoche“ des „Print“-Kinder und Jugendbüros des Landkreises Schaumburg auf unterschiedliche Art und Weise Vieles über das Thema „Selbstbehauptung“ gelernt.

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Ohne Worte sollen es die Mädchen schaffen, sich auf dem Baumstamm aneinander vorbeizudrängeln.

Quelle: svb

Lindhorst (svb). Es gehe an den vier Tagen unter anderem um die natürliche Haltung der Mädchen und darum, eindeutig ihre Meinungen zu signalisieren, erklärten Claudia Kittel-Seifert, Mitarbeiterin der Jugendpflege des Landkreises Schaumburg, und Nicole Fuchs-Köster, Heilpraktikerin für Kinder und Jugendliche.

 Wo die Grenze zwischen Akzeptanz und Ablehnung der jungen Teilnehmerinnen liegt, konnten diese spielerisch herausfinden. In einer Übung ging es darum, Körperkontakt durch rangeln und raufen zu erfahren. Aber auch zu schubsen bedeutet eine Art des Körperkontakts.

 Des Weiteren spielten die Mädchen das Spiel „Hüterin des verlorenen Balls“. Dabei legte sich jeweils eine der „jungen Damen“ auf einen Ball, und die anderen mussten versuchen, sie von ihm wegzuschubsen, wegzuziehen oder auch wegzukitzeln, meinte Kittel-Seifert.

 Unter freiem Himmel mussten sich die Schülerinnen auf der Wippe trauen, als Gruppe auf engstem Raum zusammenzukommen. Als es darum ging, sich auf einem liegenden Baumstamm aneinander vorbeizudrängeln, war Körperkontakt ebenfalls unumgänglich.

 Um die Gefühle anderer richtig einzuschätzen, bastelten die Mädchen Fotos von Gesichtern mit unterschiedlichen Emotionen auf ein großes Plakat. Aber nicht nur das Einschätzen der Gefühlslage von Mitmenschen, um richtig auf diese reagieren zu können, sondern auch das eigene Bauchgefühl sei sehr wichtig, sagte Fuchs-Köster.

 Als besonderen Nebeneffekt der Mädchenwoche sehen die beiden Betreuerinnen darin, dass unter den jungen Teilnehmerinnen neue Freundschaften entstanden sind. Zum Spielen, aber auch zu Übernachtungen hätten sich einige verabredet, meinte Kittel-Seifert.

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