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Der Letzte gehört zu den Ersten

Bossel-Turnier Der Letzte gehört zu den Ersten

„Es war fair und gemütlich“, hat sich Organisator Horst Wolff, Vorsitzender der Behindertensportgemeinschaft (BSG) Lindhorst, gefreut. Drei Teams mehr als im Vorjahr waren gemeldet, eins fiel aus. So traten am Sonnabend vier Damen- und neun Herrenmannschaften zum Bosseln in der Sporthalle an.

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Mit Schwung: Der Bosselstock muss wie beim Boule möglichst nah an ein Zielobjekt – hier der rote Würfel – gebracht werden.

Quelle: sk

Lindhorst. Zum 36. Mal hatte die BSG alle Vereine der Samtgemeinde zum Turnier eingeladen. Gut, dass Bosseln nicht mit Boßeln zu verwechseln ist. Der Sport mit der bleigefüllten Kugel wird unter freiem Himmel zelebriert, das Bosseln mit der mit Bürsten besetzten Halbkugel in der Halle. Und auf die trommelte am Sonnabend unaufhörlich kalter Novemberregen, lieferte die Begleitmusik zu spannenden Wettkämpfen auf fünf Bahnen.

Feuerwehr springt ein

Jeweils zwei Mannschaften á drei Personen traten gegeneinander an. Allerdings: Für das Team des Handel- und Gewerbevereins (HGV) stand die Teilnahme noch während der Begrüßungsansprache von Wolff in Frage: Ein Spieler war nicht gekommen. Kurzerhand sprang ein Mitglied des Teams Feuerwehr Beckedorf ein und bestritt die ersten Spiele mit den Handelsleuten. Schließlich: Die Feuerwehr hilft ja gern. Dann aber traf der HGV-Vorsitzende Torsten Schmidt persönlich ein. Und es bewahrheitet sich das weise Wort von den Letzten, die die Ersten sein werden: Der HGV Lindhorst gewann das 36. Bosselturnier.

"Küken" verpassen den Sieg knapp

Auf den Plätzen zwei bis drei folgten bei den Herren die Siedlergemeinschaft und der TuS Jahn. Bei den Damen hatten die Aalester Maikens die Nase vorn. Auf Platz zwei gelangte das Team 2 der Trachtengruppe Lindhorst. Die „Küken“ wie der Trachtentanznachwuchs liebevoll genannt wird, verpassten den Sieg nur ganz knapp. Platz drei erreicht wie bei den Herren der Tus Jahn.

Nach dem Turnier – die Trachtenfrauen hatten sich eh schon gut verpflegt mit Popcorn und Paprika, Käse und Sekt – ließen sich alle Teilnehmer in der Mensa der Halle nieder und genossen deftige Erbsensuppe. Wolff kann sich im kommenden Jahr sicher wieder auf ein großes Teilnehmerfeld freuen. sk

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