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Lindhorst „Die können ganz schön gefährlich werden“
Schaumburg Lindhorst Lindhorst „Die können ganz schön gefährlich werden“
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20:37 01.12.2012
Es ist gar nicht so einfach, das Bosselstück punktgenau ins Ziel gleiten zu lassen. Quelle: tbh

Lindhorst (tbh). Der Wanderpokal für den zweiten Platz ging an den Behinderten-Sportverein Anderten. Obwohl dieser im Direktvergleich punktgleich mit dem drittplatzierten Rehasportverein (RSV) Springe war, hatte der BSG Anderten mehr Wurfpunkte erzielen können.

Jedes Jahr laden sich die befreundeten Vereine in der Region gegenseitig zu Freundschaftsturnieren ein. „Wir haben bis jetzt mehr gewonnen als verloren“, sagte der Vorsitzende des BSG Bückeburg Friedhelm Lahmann nach vier Durchläufen. Zu dem Zeitpunkt glaubte er aber nicht, dass der Verein auch dieses Jahr den Sieg holen würde.

Pro Mannschaft gab es drei Spieler und einen sogenannten „Moar“, also Schreiber. Es wurden verkürzte Hin- und Rückrunden gespielt. Das heißt, jede Mannschaft hatte vier Kehren pro Spiel. Insgesamt bedeutete das für jeden Spieler insgesamt 48 Würfe, bei denen er versuchen musste, den mit einer Art rundem Besen versehenen Bossel so nah wie möglich an den roten Klotz im Zielbereich gleiten zu lassen. „Dieses verkürzte Spiel entspricht einem Turnier mit neun Mannschaften, das ist schon anstrengend genug“, erklärte der Vorsitzende des BSG Lindhorst Horst Wolff. „Vorsicht“, wurde jedes Mal gerufen, wenn ein Bossel ins Trudeln kam und ausbrach. „Die können ganz schön gefährlich werden, da muss man schon aufpassen, sich nicht zu verletzen“, warnte Wolff.