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Lindhorst Döneken im Hof Gümmer
Schaumburg Lindhorst Lindhorst Döneken im Hof Gümmer
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00:17 10.04.2017
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LINDHORST

Klaus Kutil, Vorsitzender der Ortsgemeinschaft, kündigte die beiden als „die Verantwortlichen für einen schönen Abend an“. Er freute sich, auch einige Gäste unter den Zuhörern begrüßen zu können und wünschte allen viel Spaß bei den plattdeutschen „Döneken“ von Stadt und Land.

Brunkhorst stellte zunächst die Person Bensen vor. Der gebürtige Bückeburger studierte in den Sechzigern des 19. Jahrhunderts Medizin und arbeitete 1967 als Arzt in Hagenburg. Da sein Patientenkreis sehr groß war, sah man ihm abends oftmals mit seinem Pferd von der Visite nach Hause reiten – nicht selten waren Pferd oder Reiter eingeschlafen, schilderte er. Später dann, von 1904 bis 1911 war Bensen Leiter des Genesungsheims in Bad Eilsen.

Treffen mit Wilhelm Busch auf Borkum

Man sagt ihm nach, er habe eine polternde Art, einen sensiblen und hochintelligenten Geist sowie viel Humor bewiesen und so manchen gegen Kartoffeln oder die Armen auch kostenlos behandelt. Einmal habe er Wilhelm Busch auf Borkum getroffen. Außerdem war er Vorsitzender des Schaumburg-lippischen Heimatvereins von 1911-16 – „er kannte Land und Leute“. In seinen Büchern schildert Bensen unter anderem ein fesselndes Bild der Zeit von 1848 in seiner Heimat Bückeburg und schrieb humoristische Gedichte.

Während sich Brunkhorst während der Lesung an die Plattdeutsche Mundart von Bensen hielt, die weniger vom Schaumburger als vielmehr vom Reuterschen Platt enthielt – „Dirn statt Meiken oder lütte statt lütken“–, blieb Berner bei dem, was sie am bersten kann: dem Hülshäger Platt. Beide Erzählungen sorgten für zahlreiche Lacher und Schmunzler bei den Zuhörern.

  •  Die Ortsgruppe des Lindhorster Heimatvereins trifft sich jeden ersten Donnerstag im Monat zu unterschiedlichen Aktivitäten. kil
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