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Lindhorst „Dorfgemeinschaft funktioniert"
Schaumburg Lindhorst Lindhorst „Dorfgemeinschaft funktioniert"
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11:24 30.01.2017
Volles Haus bei den Vorstandswahlen der Ottenser Dorfgemeinschaft. Quelle: kil
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Ottensen

Innerhalb weniger Monate hat es die neu gegründete Dorfgemeinschaft geschafft, 156 Ottenser für sich zu gewinnen. Bei knapp 400 Einwohnern insgesamt, sei das eine stolze Zahl, freute sich der Vorsitzende Horst Martensen. Seit dem 27. Juni 2016 ist die Gemeinschaft offiziell als Verein eingetragen.

Die Dorfgemeinschaft hatte sich gegründet, nachdem die örtliche Feuerwehr in Ottensen aufgelöst worden war (wir berichteten). Für ihren Einsatz bekamen die Ottenser großes Lob von Hans-Otto Blume, Bürgermeister der Gemeinde Lindhorst. „Es ist toll, was sich hier entwickelt hat, während in anderen Orten die Vereine wegsterben, zeigt sich hier, dass die Dorfgemeinschaft funktioniert.“

Die Wahlen ergaben keine Veränderungen, der Vorstand wurde geschlossen wiedergewählt. Martensen bleibt Vorsitzender, Holger Mensching sein Stellvertreter. Die Kasse führt Patrick Aldag, Schriftführer bleibt Achim Mensching.

Zu Beginn der Versammlung gab Martensen einen Rückblick auf die ersten Veranstaltungen der Gemeinschaft: Ein Laternenumzug mit insgesamt 90 Teilnehmern, ein Treffen am Wahltag, die Teilnahme am Lebendigen Adventskalender und ein Arbeitseinsatz am Mausoleum. Auch für das laufende Jahr stehen schon wieder einige Aktionen und Veranstaltungen auf dem Plan. Im Februar gibt es zum Beispiel ein Skat-Turnier, außerdem will die Dorfgemeinschaft auch das örtliche Osterfeuer ausrichten.

Wie groß das Feuer ausfallen wird, sei noch offen. Der Laternenumzug soll wiederholt werden und auch die Teilnahme am Lebendigen Adventskalender. „Zwischen April und September ist noch Platz für ein Sommerevent“, sagte Martensen in die Runde. Als Vorschlag wurde von einem Mitglied die Idee geäußert, einen Flohmarkt oder etwas anderes für Kinder anzubieten.

Bürgermeister Blume teilte dem Verein mit, dass die Option bestehe, dass die Dorfgemeinschaft die Verwaltung der Alten Schule – also die Verteilung der Räume – übernehmen könnte. Der Vorstand nahm diese Anregung auf und wird darüber beraten. kil

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