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Drohende Veränderungen

Feuerwehrbedarfsplan beschäftigt Ottenser Wehr Drohende Veränderungen

Die Ortsfeuerwehr Ottensen wird in diesem Jahr 80 Jahre alt. Wieviele Jahre dazu kommen, hängt auch vom Ergebnis des Feuerwehrbedarfsplans ab, den die Samtgemeinde Lindhorst in Auftrag gegeben hat.

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Samtgemeindebürgermeister Andreas Günther bereitet Ortsbrandmeister Matthias Blume auf mögliche Veränderungen vor.

Quelle: ber

Ottensen. Bei der Hauptversammlung der Ortsfeuerwehr ließ Samtgemeindebürgermeister Andreas Günther durchblicken, dass Veränderungen bevorstehen.

Ortsbrandmeister Matthias Blume erinnerte Günther an seine Worte, dass die Ortsfeuerwehr Ottensen unverzichtbar sei. „Es stimmt, das habe ich gesagt“, räumte der Samtgemeindebürgermeister ein. „Ob sich das auch auf den Standort bezieht, weiß ich nicht.“ Klar sei, dass die Samtgemeinde jeden Kameraden benötige, betonte Günther. „Der Bedarfsplan ist nicht auf den Weg gebracht worden, um die Ortsfeuerwehren wegzurationalisieren.“ Die Samtgemeinde-Verwaltung trage jedoch die Verantwortung für einen Haushalt in Höhe von mehr als 6 Millionen Euro, da seien auch schwierige Entscheidungen zu treffen. „Ab und zu habe ich eine schlaflose Nacht“, erklärte Günther.

Das Problem der kleinen Feuerwehren wie Ottensen ist die Gewährleistung der Einsatzfähigkeit im Notfall. Durch die veränderten Arbeitsbedingungen sei es für einige Kameraden schwierig, rechtzeitig vor Ort zu sein, wenn es brennt, räumte auch Blume ein. Erfreulich sei aber, dass die Ortsfeuerwehr dank vier Neuzugängen mit nun 20 aktiven Mitgliedern die Mindeststärke in der Einsatzabteilung wieder erfüllt.

Blume bereitete seine Kameraden schonmal auf mögliche Szenarien vor. So könnte es passieren, dass Ottensen zusammen mit anderen Ortsfeuerwehren einen gemeinsamen Löschzug bilden würde oder das zwei oder mehrere Ortsfeuerwehren zu einer zusammengelegt würden.

Zu vier Einsätzen wurden die Ottensener Brandschützer 2014 alarmiert – drei Brände und ein Unfall. Blume betonte aber, dass eine Ortsfeuerwehr nicht allein an der Zahl ihrer Einsätze gemessen werden könne, „sondern auch an ihrem sozialen Engagement. Wir helfen mit unserer Manpower bei Veranstaltungen, richten das Osterfeuer aus, haben den Schulhof gepflastert und den Weg zum Friedhof wieder begehbar gemacht.“

Der Lindhorster Bürgermeister Hans-Otto Blume meinte allerdings: „Entscheidend ist, dass eine Feuerwehr jederzeit einsatzbereit ist. Es muss eine Lösung gefunden werden, damit sich die Einwohner der Samtgemeinde sicher fühlen.“

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