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E-Bike-Station für Hof Gümmer

„Ein Schmuckstück“ E-Bike-Station für Hof Gümmer

Aufbruchstimmung hat Lindhorsts Bürgermeister Hans-Otto Blume in die Jahresversammlung des Kultur-Fördervereins Schaumburger Bergbau gebracht. Obwohl sich dessen Vorsitzender Gunter Ludewig Sorgen um den Nachwuchs im 50 Mitglieder zählenden Verein macht, entwickeln sich laut Jahresbericht die Besucherzahlen für das Bergbaumuseum und das Umfeld gut.

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Quelle: pr.

LINDHORST. „Der Hof Gümmer ist seit mehr als zehn Jahren ein Schmuckstück, das sich sehen lassen kann“, sagte Vereinsmitglied Blume über das Lindhorster Dorfgemeinschaftshaus, in dem auch das vom Verein betriebene Museum und das Café Zum Pferdestall untergebracht sind. Es könnte demnächst als Anlaufpunkt stärker in den Blickpunkt rücken. Wie der Bürgermeister berichtete, habe Lindhorst vor, dort eine E-Bike-Station, also eine Ladestation für elektrisch betriebene Fahrräder, aufzubauen. „In Absprache mit dem Alten- und Pflegeheim, haben wir vor, den Schlüssel für die Station dort zu deponieren“, führte Blume die Pläne weiter aus. Dann sei sichergestellt, dass auch rund um die Uhr jemand ansprechbar sei.

Museum profitiert von Gastronomiebetrieb

„Ihr tragt dazu bei, dass sich das Haus auch mit Leben füllt“, lobte der Bürgermeister den Kultur-Förderverein. Dessen Museum profitiert offenbar auch von dem Gastronomiebetrieb im Erdgeschoss, denn die Zahl der Besucher habe 2016 bei mehr als 2000 gelegen, wie Ludewig kurz überschlug. Der Vereinsvorsitzende berichtete, dass Reinhard Falke, Betreiber des Cafés und Vereinsmitglied, inzwischen busseweise Gäste bekommt, die einen Abstecher in das Museum machen.

„Es waren enorm viele Besucher da“, bestätigte Falke, der berichtete, dass das Lindhorster Bergbaumuseum jetzt werbewirksam in dem Reisemagazin des Schaumburger Landes platziert sei. Zudem kündigte er an, in diesem Jahr auch die Organisation des Kartoffelfestes zu übernehmen, „um das Risiko für den Verein zu minimieren“, wie er erklärte. Das Museum soll mithilfe eines Museumspädagogen in diesem Jahr außerdem modernisiert werden. Der Lindhorster Verein hat dafür Zuschüsse von der Schaumburger Landschaft und der VGH bekommen.

Nicht auf Altem ausruhen

Zur Nachwuchsgewinnung und der Problematik der Überalterung von Vereinen riet der Bürgermeister, auch an Kooperationen zu denken. „Ich kann nur anregen, über die Vereinsgrenzen hinwegzugucken und mit anderen ins Gespräch zu kommen, um Kooperationen einzugehen“, sagte Blume, der auch warnte, sich auf Altem auszuruhen. Wenn Lindhorst immer wieder die gleichen Veranstaltungen anbiete, habe dies auch einen Abnutzungseffekt. Blume setzt auch auf den Handel- und Gewerbeverein (HGV), der eine neue Leitung hat.

„Da tut sich was“, sagte er und verriet, dass die Gemeinde in Absprache mit dem HGV auch den Marktplatz hübscher gestalten wolle. bab

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