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Eimer-Memory in der neuen Hütte

Lindhorst / 20 Jahre Förderverein Eimer-Memory in der neuen Hütte

Seit 20 Jahren hilft der Förderverein aus, wenn eine Anschaffung sonst finanziell nicht drin wäre. Grund genug für den Lindhorster Kindergarten, den runden Geburtstag am Sonnabend mit einem bunten Fest zu würdigen.

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Das Specksteinschnitzen der Kunstschule Noa Noa stand vor allem bei den Mädchen hoch im Kurs. 

Quelle: lmh

Lindhorst (lmh). Pedaldo fahren, Zielwerfen und Bonbon-Suche im Strohhaufen – die Erzieherinnen und Mitglieder des Fördervereins hatten sich einiges einfallen lassen, was die Kinder begeisterte. Die Kunstschule Noa Noa bot Specksteinschnitzen an, und der Clown Kunigert formte Luftballons zu Froschkönigen und Piratensäbeln.

Beim Eimer-Memory konnten die Gäste eine Neuanschaffung gleich von innen bewundern: Um dem Platzmangel bei der Aufbewahrung von Außenspielgeräten abzuhelfen, hat der Verein eine zweite Gartenhütte gestiftet. Bevor diese nun ihren bestimmungsgemäßen Betrieb aufnimmt, beherbergte sie am Sonnabend 20 mit Blümchen beklebte Eimer, unter denen sich Spielzeuge verbargen. Eltern und Kinder konnten hier gegeneinander antreten, um die richtigen Paare zu finden.

„Wir nehmen sieben Euro Jahresbeitrag, der sich für die Eltern aber auf jeden Fall rentiert“, erklärte Vorsitzender Jann Backer das Prinzip des Fördervereins. „Natürlich ist der Kindergarten eigentlich gut ausgestattet. Wir sorgen aber sozusagen noch für die i-Tüpfelchen.“ Das betrifft beispielsweise Veranstaltungen wie das Puppentheater der Lila Bühne, die regelmäßig im Lindhorster Kindergarten gastiert. Auch ein Fußballtor und eine Digitalkamera, mit der die Erzieherinnen den Kindergarten-Alltag dokumentieren können, sind aus der Vereinskasse bezahlt. „Alles Dinge, die nicht vorgesehen waren und die sonst erst umständlich beantragt werden müssten“, erläuterte Backer, und erzählte von dem Tag, als just vor einem Fest die Musikanlage kaputtging. „Am selben Tag, abends auf dem Heimweg von der Arbeit, konnte ich eine neue Anlage da hinstellen.“ Die kurzen Wege, die unbürokratische Soforthilfe sei es, die den Verein auszeichne.

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