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Eine Brücke auf Abwegen

Ottensen / Holzbrücke Eine Brücke auf Abwegen

Die Natur hat sich den „Wilhelmsweg“ in Ottensen wieder einverleibt. Der Fuß- und Radweg entlang der Mühlenstraße – L 449 in Richtung Rehren – der nördlich des Ottenser Friedhofes mehrere hundert Meter durch den Wald führt, ist seit mehr als einem Jahr nicht mehr begehbar.

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Die Holzbrücke vom „Wilhelmsweg“ ist vollkommen zugewuchert.

Quelle: svb

Ottensen. Direkte Anwohner des Weges wie Bernd Kynast wünschen sich, dass der Weg wieder in Schuss gebracht wird. Ältere Menschen, die mit einem Rollator zum Friedhof wollen, müssen auf der Fahrbahn gehen, was äußerst schwierig sei, meinte Kynast, weil Fahrbahn zu beiden Seiten abfällt, sodass die Senioren nur in „Schräglage“ vorwärtskommen.

Kynast gehört zu den Freiwilligen, die den Weg gepflegt hatten. Bei einer „Lichtraumregulierung“ entlang der Straße waren große Bäume gefällt worden, um Licht zu schaffen. Die Bäume und Äste hätten laut Kynast zu lange auf dem Weg gelegen, der mittlerweile mit bis zu drei Meter hohen Disteln, Büschen und Baumtrieben zugewuchert ist.

Mittendrin und von der Straße nur noch schwer einsehbar und noch schwieriger zu erreichen, führt eine Holzbrücke über einen Graben. Vor etwa drei Jahren hatte die Feuerwehr Ottensen mit anderen Bürgern die Brücke gebaut. Das Holz sponserte die Gemeinde Lindhorst.

Der Weg führt nicht über Lindhorster Gebiet, trotzdem sei es aus Sicht der Gemeinde wünschenswert, den „Wilhelmsweg“ wieder in Ordnung zu bringen, erklärte Bürgermeister Hans-Otto Blume. „Das ist eine gefährliche Ecke“, sagte er in Bezug auf die Tatsache, dass Fußgänger nur auf der Fahrbahn zum Friedhof kommen.

Weil private Leute damals das gefällte Holz nach der „ominösen Rodungsaktion“ wegholen konnten, habe sich die Gemeinde nicht in der Pflicht gesehen, dort tätig zu werden, so der Bürgermeister. Gemeindedirektor Jens Schwedhelm klärt mit dem Forstamt derzeit, ob und wie der Weg wieder freigeräumt werden kann.

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