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Fest für Flüchtlinge

Lindhorst Fest für Flüchtlinge

„Wir wollen etwas für die Flüchtlinge tun und nicht nur darüber reden“, sagt Ilka Kobel vom Lindhorster Trachtenverein. Zusammen mit dem Grill- und Dönerhaus hat der Traditionsverein ein buntes Fest „für und mit Flüchtlingen“ auf die Beine gestellt.

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Wollen das Miteinander der Kulturen fördern: Ibrahim Aslan, Ilka Kobel, Salih Aslan und Gunnar Heine laden zu einem bunten Fest am Lindhorster Backhaus ein.

Quelle: kil

Lindhorst. Termin ist Dienstag, 22. September, ab 17 Uhr am Mehrzweckbackhaus in Lindhorst.

„Wir wollen damit die Flüchtlinge in Lindhorst willkommen heißen“, erklärt Kobel. Und Ibrahim Aslan vom Dönerhaus hofft, dass sich Lindhorster und Flüchtlinge auf diese Weise ein bisschen besser kennenlernen. Und wer weiß, meint Gunnar Heine vom Trachtenverein, „vielleicht tanzen wir ja auch alle ein paar Achttourige zusammen“.

Über die Samtgemeindeverwaltung haben die Organisatoren des Festes rund 80 Flüchtlinge aus der Samtgemeinde eingeladen. Die Idee sei ziemlich spontan entstanden, und so blieb nur rund eine Woche Zeit, um die Veranstaltung auf die Beine zu stellen.

In Teamarbeit wollen Trachtenverein und Dönerhaus anatolische Speisen wie Lahmacun im traditionellen Steinofen backen. Außerdem gibt es Döner, Kuchen und alkoholfreie Getränke. „Die Flüchtlinge bekommen Gutscheine“, erzählt Kobel. „Alle anderen Gäste müssen bezahlen und dürfen gerne auch spenden.“ Denn der Erlös der Aktion soll wiederum den Flüchtlingen in Lindhorst zugutekommen. Neben dem kulinarischen Angebot soll es auch ein kleines Rahmenprogramm geben. Was genau die Besucher erwartet, will Kobel aber noch nicht verraten. „Das soll eine Überraschung sein.“

Ibrahim Aslan und seine Brüder wissen selbst, wie es sich anfühlt, als Flüchtling in ein fremdes Land zu kommen. Vor 21 Jahren verließen sie die Türkei wegen des Krieges. Seitdem wohnen sie in der Samtgemeinde Lindhorst und führen seit 16 Jahren das Grill- und Dönerhaus an der Bahnhofstraße. Ibrahim Aslan möchte mit dem Fest zeigen, dass Flüchtlinge auch viel in die Gesellschaft einbringen können, „und dass wir bunt sein können“, sagt er. kil

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