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Gemeinderat ändert Bebauungsplan noch nicht

„Nördlich Königsberger Straße“ Gemeinderat ändert Bebauungsplan noch nicht

Weil sich zwei Bauherren einfach über die Festsetzungen im Bebauungsplan (B-Plan) „Nördlich Königsberger Straße“ hinweggesetzt hatten, soll die Gemeinde Lindhorst jetzt den Plan ändern. Laut Bürgermeister Hans-Otto Blume (SPD) hat der Landkreis die Gemeinde Lindhorst dazu aufgefordert.

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Lindhorst (bab). Der Rat änderte den B-Plan bei der jüngsten Sitzung nicht. Stattdessen stimmte er einem Antrag des SPD-Ratsherren Heinz-Dieter Lauenstein zu, erst einmal von der Verwaltung prüfen zu lassen, inwieweit die Änderung des B-Plans nötig ist. Zweitens soll die Verwaltung prüfen, ob eine Kostenbeteiligung der Bauherren erwirkt werden kann.
Der Hintergrund liegt bereits mehrere Jahre zurück. Im Beethovenweg hatten zwei Häuslebauer glänzende Dachziegel verwendet, obwohl diese nicht zugelassen waren. Nach langem Hin und Her hatte der Lindhorster Rat 2009 entschieden, diese Bauweise ausnahmsweise zu tolerieren. Nun habe der Landkreis angemahnt, die Bestimmungen für die Dachpfannen in den textlichen Festsetzungen des B-Plans festzuhalten.
Laut Lauenstein hatte damals sogar der Landkreis damit gedroht, dass die Dachsteine der Anlieger entfernt werden müssen. „Dann hat ein Bauherr auf die Tränendrüse gedrückt“, erinnerte sich Lauenstein bei der Ratssitzung. Und obwohl der Rat mehrheitlich anderer Meinung gewesen sei, habe es einen „Umfallerbeschluss“ gegeben. „Es sind zwei Ausnahmegenehmigungen erteilt worden, und damit ist es gut“, sagte Lauenstein, der deshalb auch nicht einsah, den Bebauungsplan zu ändern. „Das würde viel Geld kosten, wenn wir den Beschluss fassen“, sagte der SPD-Ratsherr. Der Rat rechnet mit 5000 bis 10 000 Euro für den Verwaltungsakt. „Die Verwaltung sollte prüfen, ob dieses Verfahren sein muss“, forderte Lauenstein. Und wenn ja, solle geklärt werden, ob die beiden Anlieger an den Kosten beteiligt werden können. Der Rat folgte dem Vorschlag Lauensteins einstimmig. 

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